Die bakterielle Vaginose wird auch Haemophilus-vaginalis-Infektion, Gardnerellen-Infektion oder Aminkolpitis genannt. Sie bezeichnet die ungünstige Veränderung der Scheidenflora, welche durch die Zunahme des anaeroben Bakteriums Gardnerella vaginalis verursacht wird.

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Metronidazol

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Metronidazol ist ein Vertreter der Nitroimidazol-Antibiotika und wird zur Behandlung von bakeriellen Infektionen eingesetzt. Metronidazol wirkt effektiv bei Trichomoniasis und einer bakteriellen Vaginose. Abhängig von der Infektion wird das Arzniemittel einmalig oder über den Zeitraum von sieben Tagen eingenommen. Bei medilico können Sie Metronidazol diskret online bestellen.

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Definition von Bakterielle Vaginose

Die bakterielle Vaginose wird auch Haemophilus-vaginalis-Infektion, Gardnerellen-Infektion oder Aminkolpitis genannt. Sie bezeichnet die ungünstige Veränderung der Scheidenflora, welche durch die Zunahme des anaeroben Bakteriums Gardnerella vaginalis verursacht wird. Durch die Entwicklung von anaeroben Keimen, Bakterien oder Mykoplasmen kann die Scheidenflora allgemein negativ beeinflusst werden und in einer bakteriellen Vaginose resultieren.

Bei diesem Krankheitsbild dringt das Bakterium, meist in Kombination mit anderen, anaeroben Bakterien, in die Scheide ein und reproduziert sich dort in hohem Maße. Das mikrobiologische Gleichgewicht der Vagina verschiebt sich und das eigentlich saure Scheidenmilieu wird weniger sauer. Der hohe Säuregrad im Milieu der Vagina ist jedoch äußerst wichtig, wenn es um den Schutz vor anderen, krankheitsverursachenden Bakterien geht.

Krankheitserreger können sich in einer sauren Umgebung nicht entwickeln. Daher begünstigt eine bakterielle Vaginose durch die Veränderung des Säuregrades gleichzeitig die Entstehung von Infektionen. Es entwickelt sich bei der bakteriellen Vaginose und durch die Vermehrung der anaeroben Bakterien eine Mischflora im Scheidenmilieu, die durch das Bakterium Gardnerella vaginalis zu Ungunsten der Milchsäurebakterien (Laktobazillen) dominiert wird.

Ihre Anzahl sinkt bei dieser Mischinfektion. Diese Abnahme der Milchsäurebakterien und das daraus resultierende Ungleichgewicht des Milieus im Intimbereich führt nicht nur zu einem höheren Risiko von Infektionen, sondern in vielen Fällen auch zu Symptomen wie verstärktem, übel riechendem Ausfluss und Schmerzen. Die bakterielle Vaginose ist kein gefährliches Krankheitsbild, gut therapierbar und kann durch einige vorbeugende Maßnahmen verhindert werden.

Ursachen von Bakterielle Vaginose

Die übermäßige Besiedelung mit anaeroben Keimen in der Scheide ist ursächlich für die bakterielle Vaginose. Die Möglichkeit, dass sich solche Bakterien vermehrt einnisten, wird wiederum wird durch einige falsche Verhaltensweisen, wie beispielsweise übermäßiges Waschen des Intimbereichs, gefördert.

Krankheitserreger wie Chlamydien, die beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können, gelten manchmal ebenfalls als Auslöser einer bakteriellen Vaginose. Faktoren, die eine bakterielle Vaginose begünstigen, sind weiterhin Vitamin-D-Mangel, psychischer Stress oder eine mangelhafte Genitalhygiene. Die ethnische Herkunft spielt ebenfalls eine Rolle.

Der Nachweis unterschiedlicher Laktobazillus-Arten könnte dafür eine Erklärung sein, dass beispielsweise afroamerikanische oder mexikanische Frauen häufiger von einer bakteriellen Vaginose betroffen sind als Frauen aus anderen, ethnischen Gruppen. Ein gesundes Scheidenmilieu ist wichtig, wenn es um die Abwehr von Infektionen und Bakterien geht.

Daher sollte auch einer bakteriellen Vaginose, welche das Gleichgewicht der Scheidenflora verändert, vorgebeugt werden. Die ungünstigen Faktoren, welche die Infektion auslösen, lassen sich teilweise reduzieren. Das Ziel ist, den pH-Wert des Scheidenmilieus in einem gesunden Wertbereich zu halten. Um dies zu erreichen, sollten keine parfumierten Deodorants oder Duschgels im Intimbereich verwendet werden.

Zu häufiges Waschen kann ebenfalls die im Normalfall säuerliche Scheidenflora stören, ebenso wie die Verwendung von starken Waschmitteln der Unterwäsche. Nach dem Sporttreiben oder Schwimmengehen sollte stets frische Unterwäsche getragen werden.

Die Reinigung des Intimbereichs nach dem Sport sollte mit einem sauberen, frischen Handtuch erfolgen. Außerdem ist mangelhafte Hygiene zu vermeiden. Diese Vorbeugungsmaßnahmen lindern oder verhindern Symptome einer bakteriellen Vaginose sowie das Ausbreiten des Bakteriums Gardnerella vaginalis.

Symptome von Bakterielle Vaginose

In vielen Fällen nimmt die betroffene Patientin die bakterielle Vaginose überhaupt nicht wahr, da sie komplett beschwerdefrei verläuft. In knapp der Hälfte der Fälle tritt die Infektion ohne feststellbare Symptome auf. Bei den anderen betroffenen Frauen äußert sich die bakterielle Vaginose in der Regel zunächst durch den verstärkten Ausfluss aus der Scheide.

Dieser tritt bei der vorliegenden Infektion nicht nur in ungewöhnlich hohem Maße auf, sondern ist von seiner Konsistenz her eher dünnflüssig bis schaumig. Die Farbe ist gräulich-weiß oder gelblich, ein typisch fischähnlicher Geruch tritt gleichzeitig auf. Manchmal nimmt die Betroffene lediglich den Geruch wahr, ohne dass eine vermehrte Ausflussproduktion damit einhergeht.

Andere Symptome sind Hautreizungen, Schmerzen beim Wasserlassen oder Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr durch Trockenheit und Schmerzen. Weitere Symptome treten in sehr seltenen Fällen der bakteriellen Vaginose auf, sind für dieses Krankheitsbild aber nicht die klassischen Begleiterscheinungen. Zu diesen Symptomen zählen Juckreiz in der Vagina, Rötungen und ein Trockenheitsgefühl im Intimbereich.

Das Gefühl von Brennen tritt ebenfalls selten auf. Diese Symptome sprechen in den meisten Fällen eher für einen Vaginalpilz, weshalb viele Patientinnen die bakterielle Vaginose nicht richtig einschätzen. Eine Entzündung der Scheide liegt bei diesem Krankheitsbild jedoch nicht vor.

Durch die bakterielle Vaginose steigt das Risiko für bestimmte Krankheiten und Infektionen im Intimbereich sowie in den inneren Geschlechtsorganen. Eine Endometritis (Entzündung der Gebärmutter), eine Salpingitis (Entzündung der Eileiter) oder die Bildung eines Abszesses an Eierstöcken oder Eileitern kann durch die bakterielle Vaginose begünstigt werden. Weiterhin sind Entzündungen der Drüsen im Intimbereich oder der äußeren Schamteile vermehrt zu erwarten.

Diagnostik von Bakterielle Vaginose

Wenn bakterielle Vaginose erstmals festgestellt wird, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das Gleiche gilt für den Fall, dass die Patientin ein Kind erwartet und eine bakterielle Vaginose bei sich vermutet. In der Schwangerschaft können durch die Erkrankung Probleme wie eine Entzündung des Beckenbodens auftreten; außerdem wird das Risiko für Fehl- und Frühgeburten erhöht.

Viele Patientinnen erkennen die bakterielle Vaginose jedoch nicht selbst oder halten sie fälschlicherweise für einen Scheidenpilz. Dieser zeigt jedoch andere Symptome. Daher ist die Diagnose bakterielle Vaginose idealerweise durch den behandelnden Frauenarzt zu stellen. Im Rahmen der Untersuchung, die beim Verdacht auf bakterielle Vaginose durchgeführt wird, wird ein Abstrich aus der Scheide erstellt, der als Basis für zahlreiche, folgende Untersuchungen dient.

Unter dem Mikroskop wird eine Untersuchung durchgeführt, die Aufschluss über den Zustand der Scheidenzellen gibt. Weiterhin werden eine Bakterienkultur angelegt und der pH-Wert der Scheidenflora festgestellt. Dieser Wert beträgt im Normalzustand etwa 3,8 bis 4,4. Bei einer bakteriellen Vaginose beläuft sich der Wert auf über 4,5 und ist somit weniger sauer als das natürliche Scheidenmilieu.

Insgesamt vier Befunde, die in der Regel der Gynäkologe stellt, können ein Indikator für das Vorliegen einer bakteriellen Vaginose sein:

  1. Es besteht eine erhöhte Produktion von Scheidenausfluss, der in grau-weißer oder gelber Verfärbung auftritt und dünnflüssig oder schaumig ist.
  2. Ein fischiger Geruch des Scheidenausflusses ("typischer Amingeruch") tritt auf.
  3. Der im Rahmen der pH-Wert festgestellte Wert der Scheidenflora liegt über 4,5 und ist damit weniger sauer als der Normalwert.
  4. Unter dem Mikroskop wurden im Abstrichpräparat in mehr als 20 % der Scheidenzellen so genannte "Schlüsselzellen" entdeckt.

Treffen drei dieser Befunde gleichzeitig zu, gilt die Diagnose der bakteriellen Vaginose als sicher.

Behandlung von Bakterielle Vaginose

Wenn die für die bakterielle Vaginose verantwortliche Bakterienart Gardnerella vaginalis sowie ähnliche Bakterien im Scheidenmilieu nachgewiesen werden konnten, wird nicht automatisch eine Behandlung erforderlich, da es sich um keine schwere Erkrankung handelt.

Erst bei auftretenden Beschwerden und Symptomen oder bei einer vorliegenden Schwangerschaft sollte die bakterielle Vaginose behandelt werden. Außerdem können Folgeerkrankungen wie eine entzündete Schleimhaut des Gebärmutterhalses oder der Eileiter auftreten. Die Entzündung des Scheideneingangs oder der Gebärmutter sind ebenfalls mögliche Folgen einer unbehandelten, bakteriellen Vaginose. Antibiotika werden zur Behandlung der Infektion vorzugsweise verordnet.

Insbesondere das Antibiotikum Metronidazol erzielte gute Erfolge, da es sich als äußerst effektiv bei anaeroben Bakterien zeigt, die bei der bakteriellen Vaginose ursächlich sind. Ebenfalls geeignet sind Antibiotika wie Amoxicillin oder Clindamycin. Die Behandlungsdauer und Dosisanpassung richtet sich nach dem vorliegenden Schweregrad.

In der Regel erfolgt die Therapie durch Antibiotika mit Vaginalzäpfchen, Vaginaltabletten, Vaginalcreme oder oral durch die Gabe von Tabletten. Kombinationstherapien, z.B. aus Creme und Tabletten, sind ebenfalls denkbar. Normalerweise beläuft sich die Dosis bei oral verabreichten Tabletten auf 2x 500mg pro Tag während einer Woche, Vaginalcreme wird täglich mit einer Dosis von 5g verwendet.

Hier beträgt die durchschnittliche Behandlungsdauer ebenfalls eine Woche. Weiterhin helfen neben der Antibiotika-Therapie verschiedene Milchsäure-Präparate, die Scheidenflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Vaginalzäpfchen mit Vitamin C und Milchsäurebakterien sind rezeptfrei erhältlich und unterstützen den Aufbau des normalen, sauren Scheidenmilieus mit einem pH-Wert von 3,8 bis 4,4.

Milchsäurepräparate allein erzielen jedoch keine ausreichenden Erfolge in der Behandlung einer bakteriellen Vaginose, weshalb sie häufig ergänzend zu Antibiotika oder nach der erfolgten Therapie mit diesen Medikamenten verabreicht werden. Weiterhin dienen sie als Arzneimittel zur Vorbeugung eines Wiederauftretens der Symptome.

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