Diabetes mellitus, kurz: Diabetes oder Zuckerkrankheit, ist der Name einer Gruppe von Stoffwechselkrankheiten, die in unterschiedlichen Formen auftreten. Diabetes Typ 2, von dem etwa 85 bis 95 Prozent der Diabetes-Patienten betroffen sind, ist die häufigste Form der Diabetes-erkrankung. Da früher vor allem ältere Menschen an Diabetes Typ 2 erkrankten, hieß die Krankheit im Volksmund lange Zeit "Altersdiabetes".

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Metformin

Hergestellt von Pfizer Pharmaceutical

Metformin ist ein Medikament zur Behandlung von Diabetes Typ II. Metformin reguliert den Blutzuckerspiegel und reduziert die Glucoseproduktion in der Leber. Bei medilico können Sie Metformin inklusive Rezept online kaufen oder lediglich das Rezept anfordern und in der Apotheke Ihrer Wahl einlösen.

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Definition von Diabetes

Diabetes mellitus, kurz: Diabetes oder Zuckerkrankheit, ist der Name einer Gruppe von Stoffwechselkrankheiten, die in unterschiedlichen Formen auftreten. Allen gemeinsam ist die Ausscheidung von Zucker im Urin, anhand derer schon die Ärzte in der Antike die Krankheit erkannten.

Von diesem Symptom ist der Name abgeleitet, der frei aus dem Griechischen beziehungsweise Lateinischen übersetzt "honigsüßer Durchfluss" bedeutet. In Deutschland leiden etwa 10 Prozent der Bevölkerung an Diabetes mellitus.

Diabetes Typ 2, von dem etwa 85 bis 95 Prozent der Diabetes-Patienten betroffen sind, ist die häufigste Form der Diabetes-erkrankung. Da früher vor allem ältere Menschen an Diabetes Typ 2 erkrankten, hieß die Krankheit im Volksmund lange Zeit "Altersdiabetes". Heute sind zunehmend jüngere Menschen betroffen, weshalb diese umgangssprachliche Bezeichnung inzwischen nicht mehr zutreffend ist.

Insgesamt steigt die Zahl der Typ-2-Diabetiker, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass immer mehr Menschen an Übergewicht leiden, welches einer der wichtigste Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 ist.

Auffällig ist, dass Diabetes Typ 2 lange Zeit symptomfrei verlaufen kann. Mit zunehmender Erkrankungsdauer ohne Behandlung steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit für Spätschäden. Hierzu zählen:

  • Durchblutungsstörungen in den Beinen und Füßen
  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt
  • Schädigung der Netzhaut ("diabetische Retinopathie")
  • Schädigung der Nieren ("diabetische Nephropathie")
  • Schädigung der Nerven ("diabetische Polyneuropathie")
  • sexuelle Funktionsstörungen (zum Beispiel Erektionsstörungen)
  • Ausbleiben der Monatsblutung bei Frauen

Ursachen von Diabetes

Noch sind die Ursachen von Typ-2-Diabetes nicht abschließend geklärt. Anders als bei Diabetes Typ 1 produziert die Bauchspeicheldrüse bei Diabetes Typ 2 genug Insulin, um den Bedarf der Körperzellen zu decken. Doch im Laufe der Zeit entwickeln die Zellen eine Resistenz gegen das Insulin und können den Zucker nicht mehr aus dem Blut aufnehmen. Die Folge: Der Blutzuckerspiegel steigt und mit ihm der Insulinspiegel.

Das führt wiederum zu einer Verringerung der Insulinrezeptoren an den Zellen, die immer weniger empfänglich für Insulin werden. So können sie den Blutzuckerspiegel nicht mehr senken und die Bauchspeicheldrüse muss immer mehr Insulin produzieren. Diese Mehrbelastung funktioniert aber nur über einen bestimmten Zeitraum, dann sind die Zellen zu erschöpft und produzieren zu wenig Insulin.

Die Insulinresistenz der Zellen kann verschiedene Ursachen haben. Als wichtigster Risikofaktor gilt Übergewicht oder Fettsucht (Adipositas), hierbei ist vor allem übermäßiges Bauchfett ein großes Problem. Viele Typ-2-Diabetiker leiden zudem unter Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Diese Beschwerden in Verbindung mit dem gestörten Zuckerstoffwechsel werden als "metabolisches Syndrom" (oder: Wohlstandssyndrom) bezeichnet.

Diabetes Typ 2 hat zudem eine genetische Komponente, wird also mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vererbt: Wenn ein Elternteil Typ-2-Diabetiker ist, erkrankt das Kind mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit im Laufe seines Lebens ebenfalls an Diabetes Typ 2.

Symptome von Diabetes

Anders als bei Diabetes Typ 1 zeigen sich bei Diabetes Typ 2 oft sehr lange keine oder aber nur schwach ausgeprägte Symptome, die von den Betroffenen nicht ernst genommen werden. Das ist problematisch, denn so erfolgt die Diagnose von Diabetes Typ 2 oft erst mit dem Auftreten der ersten Spätschäden oder Folgeerkrankungen oder im Rahmen von Routineuntersuchungen.

Häufig und vor allem zu Beginn der Erkrankung geht Diabetes Typ 2 mit unspezifischen Beschwerden einher. Hierzu gehören:

  • verstärkte Müdigkeit
  • Schwächegefühl
  • Sehstörungen
  • erhöhte Anfälligkeit für Infekte (zum Beispiel Blasenentzündung, Fußpilz, Grippe)

Folgende Symptome treten dagegen sehr selten und wenn überhaupt, bei einem massiv erhöhten Blutzuckerspiegel, auf:

  • Gewichtsabnahme
  • vermehrtes Wasserlassen
  • Durstgefühl
  • Wundheilungsstörungen
  • trockene Haut
  • Juckreiz
  • diabetisches Koma

All diese Symptome treten ebenso bei anderen gesundheitlichen Problemen oder einzeln auf. Viele Betroffene denken dabei nicht an Diabetes. Umso wichtiger ist es, bei Auftreten dieser Symptome den Blutzucker kontrollieren zu lassen. Sie könnten ein Hinweis auf eine bestehende Diabetes-Typ-2-Erkrankung sein.

Diagnostik von Diabetes

Besteht ein Verdacht auf Diabetes, ist dieser mittels verschiedener Untersuchungen zu bestätigen oder zu widerlegen. Die wichtigsten Werte hierbei betreffen den Blutzucker, der bei Diabetikern entweder gelegentlich oder ständig zu hoch ist. Vor allem der Wert im nüchternen Zustand gibt Aufschluss über den Blutzuckerspiegel. Konkret sind drei Grenzwerte zu überprüfen:

  • nüchterner Blutzuckerspiegel (kritischer Wert: ab 126 md/dl)
  • Nüchternwert im kapillären Vollblut (kritischer Wert: ab 110 mg/dl)
  • Blutzuckerwert zu beliebigem, nicht nüchternem, Zeitpunkt (kritischer Wert: ab 200 mg/dl)

Neben Blutuntersuchungen unterstützen Harnuntersuchungen die Diagnostik bei Diabetes. Wichtige Werte hierbei sind Glukose und Ketonkörper im Urin.

Ergeben sich bei Blut- und Harnuntersuchungen keine eindeutigen Ergebnisse, bietet sich die Durchführung eines oralen Glukosetoleranztests an. Hierbei misst der Arzt den Blutzuckerspiegel im nüchternen Zustand des Patienten sowie kurze Zeit nach dem Verzehr einer Glukoselösung. Übersteigen beide Werte einen bestimmten Grenzwert, liegt Diabetes vor.

Insbesondere wenn der Blutzucker etwa zwei Stunden nach der Einnahme der Glukoselösung auf über 200 mg/dl steigt, kann die Diagnose Diabetes als bestätigt angesehen werden.

Bei Erwachsenen kann zusätzlich noch der HbA1c-Wert herangezogen werden. Er gibt Aufschluss über den Blutzuckerspiegel in den letzten Wochen und dient somit ebenfalls als wichtiges Diagnosekriterium.

Behandlung von Diabetes

Ziel der Diabetes-Behandlung ist, den Blutzuckerspiegel möglichst gut einzustellen, um Einbußen in der Lebensqualität der Patienten sowie Folgeerkrankungen und Spätschäden zu verhindern. Diabetes selbst ist nicht heilbar, durch eine entsprechende langfristige Behandlung und einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Krankheit können Diabetiker ein weitgehend normales Leben führen.

Bei der Behandlung von Diabetes Typ 2 ist eine Stufentherapie vorgesehen, die möglichst individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt sein sollte. Im Rahmen einer sogenannten Diabetiker-Schulung erfahren die Patienten wichtige Informationen über die Erkrankung und die individuelle Behandlung. Dazu gehört, dass sie lernen, wie sie:

  • selbst ihre Blutzuckerspiegel richtig messen können
  • mit ihren Medikamenten umgehen müssen
  • sich ausgewogen ernähren und gesünder leben können
  • wie sie Folgeerkrankungen und Spätschäden vermeiden können

Auf der ersten Stufe ("Basistherapie") geht es darum, die Risikofaktoren / Auslöser des gestörten Zuckerstoffwechsels auszuschalten. Dies geschieht durch die Veränderung des Lebensstils einschließlich, einer deutlichen Gewichtsreduktion, einer ausgewogenen Ernährung und viel körperlicher Bewegung.

Können diese Maßnahmen den Blutzuckerspiegel innerhalb von 3 bis 6 Monaten nicht wesentlich senken, folgt in der zweiten Stufe die Gabe eines Medikaments (orales Antidiabetikum). Hierbei kommen verschiedene Wirkstoffe zum Einsatz, die jeweils unterschiedliche Wirkprinzipien verfolgen und andere Nebenwirkungen haben.

Zu den wichtigsten oralen Antidiabetika gehören:

  • Alpha-Glukosidase-Hemmer
  • DPP-4-Hemmer
  • SGLT-2-Hemmer
  • Biguanide
  • Sulfonylharnstoffe und Glinide
  • Glitazone
  • GLP-1-Rezeptor-Agonisten

Wenn diese ebenfalls nach weiteren 3 bis 6 Monaten nicht dazu geführt haben, den Blutzuckerspiegel ausreichend zu senken, kann ein zweites Medikament hinzugenommen werden. Alternativ startet eine Insulintherapie. In schweren Fällen kann es möglich sein, in einer vierten Therapiestufe weitere Wirkstoffkombinationen mit Insulin zu verabreichen.

Auf jeder Stufe der Therapie ist eine regelmäßige Blutzuckerkontrolle sehr wichtig. Zudem gehören regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt für Diabetiker zum Alltag.

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