Genitalherpes (Herpes genitalis) gehört zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Meist ist der Erreger das Herpes-simplex-Virus 2. Zum typischen Krankheitsbild gehören Bläschen im Genitalbereich, die ähnlich aussehen wie die Bläschen bei Lippenherpes. Zusätzlich bestehen oft Juckreiz, Brennen und Schmerzen, gelegentlich Fieber.

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Definition von Genitalherpes

Genitalherpes (Herpes genitalis) gehört zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Meist ist der Erreger das Herpes-simplex-Virus 2. Es wird allerdings ein Anstieg der Fälle beobachtet, bei denen es sich um Herpes-simplex-Virus 1 handelt, den Erreger des Lippenherpes (Herpes labialis; in schweren Fällen Stomatitis aphthosa/Gingivostomatitis). Dieser Anstieg könnte im Zusammenhang mit den sexuellen Praktiken (Oralverkehr) stehen.

Herpes-simplex-Virus 1 und 2 gehören zu den DNA-Viren, ihr Genom besteht aus einem DNA-Doppelstrang. Beide Viren zeigen eine ähnliche Reihenfolge der Nukleotide (Bausteine der DNA), können aber über Antigene in ihren umhüllenden Strukturen eindeutig voneinander unterschieden werden.

Die Herpesviren befallen relativ spezifisch nur den Menschen. Diese Eigenschaft wird mit dem Begriff "humanpathogen" bezeichnet. Zum typischen Krankheitsbild gehören Bläschen im Genitalbereich, die ähnlich aussehen wie die Bläschen bei Lippenherpes. Zusätzlich bestehen oft Juckreiz, Brennen und Schmerzen, gelegentlich Fieber.

Ursachen und Übertragung von Genitalherpes

Die Übertragung der Herpesviren ist als Schmierinfektion typisch. Der Bläscheninhalt und verletzte Hautstellen enthalten infektiöse Viruspartikel. Verletzte Haut, zumeist kleinste, kaum sichtbare Verletzungen, dienen den Viren als Eintrittspforte. Ebenso dringt das Virus über die Schleimhaut ein. Für die Übertragung des Virus reicht ein indirekter Sexualkontakt (beispielsweise Petting) bereits aus.

Der Schutz durch Kondome und Dental Dams ist nicht völlig gegeben, da nicht der gesamte Genitalbereich bedeckt wird. Eine Übertragung über gemeinsam genutzte Sexualspielzeuge wird nur in Einzelfällen beobachtet, da das Herpes-simplex-Virus außerhalb des menschlichen Körpers nicht lange überdauern kann. Problematisch ist, dass Herpesviren übertragen werden können, auch wenn keine Symptome eines Genitalherpes vorliegen. Nach Schätzung in einem Expertenkommentar finden bis zu 70 % der Herpes-Übertragungen durch asymptomatische Virusausscheider statt. Es wird vermutet, dass ein Herpes genitalis die Anfälligkeit und Übertragungswahrscheinlich von HIV beeinflusst.

Warum kann Genitalherpes immer wieder auftreten?

Nach der Erstinfektion verbleiben Herpesviren lebenslang im Körper. Ihr Verweilen in Ganglien (Nervenknäueln) schirmt sie vor dem Immunsystem ab. Bei Beeinträchtigung der Immunsituation durch Hormone (Menstruation, Schwangerschaft), Stress (auch psychisch: Erschöpfung, Schlafmangel, Wut), UV-Strahlung, Fieber und Infektionen kann die Herpesinfektion reaktiviert werden. Die Herpesviren wandern dann über Nervenbahnen in die Haut ein und verursachen entsprechende Hautläsionen.

Symptome von Genitalherpes

Die Ausprägung der Symptome ist sehr variabel. Sie reicht von asymptomatischen Verläufen (50 % der Fälle), bei denen dennoch eine Virusausscheidung vorliegen kann, über Juckreiz, Brennen, Fieber und Bläschenbildung bis hin zu einer Entzündung des Gehirns (Enzephalitis), die jedoch sehr selten auftritt. Typisch ist das Auftreten vieler kleiner mit Flüssigkeit gefüllter Bläschen. Diese Flüssigkeit enthält infektiöse Viruspartikel.

Im weiteren Verlauf platzen die Bläschen auf und es bilden sich oberflächliche (Erosionen) und tiefere (Ulzera) Hautverletzungen. Nach Erstinfektion mit den Herpesviren besteht eine drei- bis sieben-tägige Infektionszeit. Die Hälfte der Infektionen äußerst sich zunächst mit Schmerzen und Brennen, erst danach bilden sich Bläschen im Genitalbereich, die beidseits auftreten. Eine schmerzhafte Lymphknotenschwellung in den Leisten ist typisch für eine Erstinfektion mit Herpes genitalis.

Bei entsprechender Sexualtechnik ist das Auftreten der Bläschen auch im Mund- und Analbereich möglich. Die Hauterscheinung kann bis zu drei Wochen lang bestehen bleiben und heilt dann ab. Eine Wiederkehr der Symptome ist möglich, da die Herpesviren lebenslang in Ganglien (Nervenknäueln) persistieren. Bei Immunschwäche und Stress ist die Reaktivierung der Herpesinfektion wahrscheinlicher. Die Neigung zur Reaktivierung ist jedoch variabel. Das Aufflammen der Infektion kann mit Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und einem Krankheitsgefühl verbunden sein.

Wie äußert sich ein schwerer Verlauf eines Genitalherpes?

Bei Menschen mit Neurodermitis kann ein ausgeprägter Befall, oft von Gesicht und Hals, auftreten. Diese flächenhafte Bläschenbildung nennt sich Eczema (auch Ekzema) herpeticatum und geht mit Allgemeinsymptomen wie Abgeschlagenheit, Krankheitsgefühl und Fieber einher.

Wenn Neugeborene mit Herpes-simplex-Viren infiziert werden, handelt es sich um eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung, die nur dann gut beherrschbar ist, wenn Frühzeichen wahrgenommen werden oder das Risiko bekannt ist. Die Sterblichkeit bei Neugeborenenherpes beträgt rund 50 %. Bei bekannter Infektion der Mutter mit Genitalherpes kann ein Kaiserschnitt vorgenommen werden, sodass eine Infektion im Geburtskanal verhindert wird.

Das Auftreten einer Herpes-Enzephalitis als Folge eines Genitalherpes ist sehr selten. Erfolgt aber eine Beteiligung des Gehirns, ist meistens der Temporallappen (Schläfenlappen) befallen, was zu Vergesslichkeit, Wesensveränderung und anderen neurologisch-psychiatrischen Symptomen führen kann.

Diagnostik von Genitalherpes

Grundsätzlich unterscheidet man vier Methoden zur Diagnostik des Herpes genitalis. Die Standardmethode besteht im Anlegen einer Kultur und anschließender Typ-Bestimmung der Viren. Herpesviren lassen sich gut kultivieren und können bereits nach 24 Stunden einen positiven Nachweis liefern. Zur Typ-Bestimmung wird ein Fluoreszenztest mit Antikörpern eingesetzt.

Dieser Fluoreszenztest kann ebenfalls als direkter Antigentest eingesetzt werden. In diesem Fall unterbleibt die Kultivierung. Stattdessen wird ein Abstrich genommen und auf einen Objektträger aufgetragen. Diese Methode ist zwar schneller als die Kultur, aber auch störanfälliger und ungenauer. Die dritte Möglichkeit besteht in der Vervielfältigung der Virus-DNA, der anschließend Sonden hinzugefügt werden. Ein Andocken der Sonden (Hybridisierung) liefert einen positiven Nachweis.

Diese Methode findet vor allem Anwendung bei Verdacht auf eine Herpes-Enzephalitis. Letztlich kann zur Diagnostik eine Antikörperbestimmung im Blutserum eingesetzt werden. Diese Methode eignet sich aber weder für die Diagnostik einer Primärinfektion noch einer Reaktivierung. Ziel der Methode ist die Erhebung des Immunstatus und der Unterscheidung, ob es sich um eine Erstinfektion oder ein Rezidiv handelt. Die Güte der Methode ist allerdings mit Vorsicht zu beurteilen.

Behandlung von Genitalherpes

Genitalherpes heilt in der Regel von selbst ab. Dadurch, dass die Herpesviren aber im Körper verweilen können, kann es jederzeit wieder zu einem Ausbruch kommen. Übliche Auslöser eines erneuten Auftretens sind Stress und eine Schwäche des körperlichen Abwehrsystems. Um die juckenden Bläschen schneller zu beseitigen, kann lokal eine Salbe mit dem Virostatikum Aciclovir aufgetragen werden.

Diese Maßnahme ist aber nur am Anfang der Infektion wirksam. Bei schweren Verläufen mit einem hohen Leidensdruck ist eine systemische Gabe von Aciclovir möglich. Dabei ist eine intravenöse Gabe zu bevorzugen, da die orale Bioverfügbarkeit von Aciclovir recht gering ist. In Tablettenform zur oralen Einnahme bietet sich der Wirkstoff Valaciclovir an, bei dem es sich um eine Ester-Verbindung des Aciclovirs handelt. Alternative Therapien bestehen in der Anwendung von 4-%iger Zinksulfat-Creme, die auf die Läsionen aufgetragen wird. Nebenwirkungen der lokalen Zinksulfat-Behandlung ließen sich nicht finden.

Bestehen starke Schmerzen, kann ergänzend zur virostatischen Behandlung eine Schmerztherapie erfolgen. Hierfür eignet sich beispielsweise Diclofenac oder Ibuprofen ein- bis zweimal täglich. Bei Menschen mit Magenproblemen (Geschwüre oder Sodbrennen) sollte zum Magenschutz ein Protonen-Pumpen-Hemmer (zum Beispiel Pantoprazol oder Omeprazol) eingenommen werden, da NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika) die Schleimbildung der Magenschleimhaut verringern und die Schleimhaut über diesen Mechanismus anfälliger für die Magensäure machen.

Um zu verhindern, dass das Herpesvirus zwischen Sexualpartnern im Ping-Pong-Prinzip erneut übertragen wird, sollte sich der Sexualpartner bei einem Arzt vorstellen und gegebenenfalls mitbehandelt werden. Wenn die Symptome sehr häufig wiederkehren, ist eine Langzeitbehandlung mit Aciclovir möglich. Diese Unterdrückung des erneuten Ausbruchs nennt sich Suppressionstherapie.

Gibt es Möglichkeiten zur Vorbeugung von Genitalherpes?

Eine Infektion mit Herpesviren lebenslang zu verhindern, ist nahezu unmöglich, da rund 90 % der erwachsenen Bevölkerung mit dem Herpes-simplex-Virus 1 und zehn bis 30 % mit dem Herpes-simplex-Virus 2 infiziert sind. Um das Auftreten der Herpes-Bläschen zu unterdrücken, sollte Geschlechtsverkehr (auch oraler und analer Verkehr) bei Symptomen des Genitalherpes unterbleiben. Generell empfiehlt sich die Verwendung von Kondomen beziehungsweise von Dental Dams, um eine Übertragung zu vermeiden. Die Übertragung über gemeinsam verwendete Sexualspielzeuge ist unwahrscheinlich, aber möglich.

Darum sollten Hygienemaßnahmen ergriffen werden. Die Bläschen sollten möglichst nicht berührt werden. Falls es doch zu einer Berührung gekommen ist, empfiehlt es sich, gründlich die Hände zu waschen. Ein leistungsfähiges Immunsystem schützt vor Reaktivierung, weshalb auf Schlaf, Ernährung und körperliche Aktivität ebenso wie auf geistige Gesundheit geachtet werden sollte. Um ein ungeborenes Kind davor zu schützen, sich während des Geburtsvorgangs zu infizieren, sollte der Intimbereich unbedingt vorher saniert und ein Kaiserschnitt in Erwägung gezogen werden.

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