Es gibt mehrere Arten von Haarausfall, zu der die häufigste Form die Androgene Alopezie, auch der erblich bedingte Haarausfall, zählt. Der Wirkstoff Finasterid (Handelsname: Propecia) wird verschrieben um die Haarausfall begünstigende Wirkung von Dihydrotestosteron zu blocken und den androgenetischen Haarausfall zu stoppen.

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Propecia

Hergestellt von MSD

Propecia ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Haarausfall (androgenetischer Alopezie). Zugelassen ist das Medikament zur Therapie bei einem beginnenden Haarausfall. Bei medilico können Sie Propecia (Finasterid) mit dem Online-Rezept von unserem Arzt online bestellen.

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Definition

Es gibt mehrere Arten von Haarausfall, zu der die häufigste Form die Androgene Alopezie, also der erblich bedingte Haarausfall, zählt. Von einer Androgenen Alopezie wird dann gesprochen, wenn täglich mehr als hundert Haare ausfallen. Mediziner definieren eine Alopezie erst dann, wenn der Haarausfall so stark ist, dass sich das Haar sichtbar ausdünnt und kahle Stellen auftreten.

Die Dermatologie, die Lehre der Hautkrankheiten, ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich bisher am stärksten mit übermäßigen Haarausfall beschäftigt hat, da Haare als Anhangsgebilde zur Haut zählen. Grundsätzlich ist Haarausfall in einem gewissen Maß natürlich, da sich einzelne Haare ständig erneuern und altes Haar abgestoßen wird.

Dieser Erneuerungszyklus wird in drei Phasen unterteilt und besteht aus der Wachstumsphase, der Übergangsphase und der Ruhephase. Über die Wurzel werden in der Wachstumsphase wichtige Nährstoffe aufgenommen. Diese Phase dauert bei gesunden Menschen mehrere Jahre lang. Gleichzeitig sind die Zellen in dieser Zyklusphase besonders anfällig für Störungen.

Wenn solch eine Störung auftritt, beendet diese die Wachstumsphase frühzeitig und stößt das Haar ab. Die Übergangsphase dauert nur zwei Wochen lang. In dieser wird die Nährstoffversorgung sowie die Zellteilung gestoppt. In der Ruhephase, die bis zu vier Monate lang dauern kann, kommt es zum natürlichen Haarausfall und der Zyklus beginnt von Neuem.

Ursachen

Zur häufigsten Form von Haarausfall handelt es sich um eine androgene Alopezie, kurz AGA genannt, die bei Männern und Frauen gleichermaßen auftreten kann. Übersetzt bedeutet Androgene Alopezie in etwa "durch männliche Hormone bedingter Haarausfall". Dabei sind die Haarwurzeln, auch Haarfollikel genannt, erblich bedingt besonders empfindlich gegenüber männliche Sexualhormone.

Zumeist spielt das Lebensalter ebenfalls eine wichtige Rolle bei dieser Form von Haarausfall. Mit zunehmenden Alter entwickeln die Haarwurzeln von Betroffenen eine Überempfindlichkeit gegenüber Dihydrotestosteron. Diese Überempfindlichkeit führt dazu, dass die Haarfollikel verkleinert werden und die Produktion neuer Haare reduziert wird.

Erblich-hormaneller Haarausfall (androgenetische Alopezie) Erblich bedingter Haarausfall?

Dadurch fallen Haare schneller aus. Eine Veränderung des Haarwachstums im Bereich der Stirnhöcker und am Scheitel bemerken Betroffene zumeist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Der Haarausfall nimmt dann stetig zu, sodass sich aus Geheimratsecken eine Glatze bildet. Grundsätzlich sind Männer und Frauen, die an erblich bedingten Haarausfall, gleichermaßen von der Erkrankung betroffen.

Bei Männern wird mit zunehmenden Haarausfall allerdings das Bartwachstum sowie die Talgdrüsenproduktion auf dem Kopf gesteigert. Außerdem kann es bei Männern zu einer vollständigen Glatzenbildung kommen. Frauen hingegen leiden zumeist an einer Auslichtung des Haupthaars.

Symptome

Wenn ein auffallend vermehrter Haarausfall pro Tag stattfindet, dann kann es sich um eine Androgene Alopezie handeln. Mediziner definieren Haarausfall erst ab einem Haarverlust von mindestens hundert Kopfhaaren pro Tag. Weitere Symptome sind kahle Stellen auf dem Kopf und stark ausgedünntes Haar, sodass die Kopfhaut sichtbar wird. Eine Androgene Alopezie beginnt meist mit Haarausfall an bestimmten Kopfstellen.

Typische Symptome von Haarausfall Typische Symptome von Haarausfall

Die Symptome dabei unterscheiden sich jedoch bei Männern und Frauen durch typischen Muster. Der Haarverlust bei Männern beginnt im Stirnbereich sowie an der oberen Schläfe. Bei fortschreitender Androgene Alopezie fallen die Haare immer weiter in Richtung Stirnbereich und oberen Hinterkopf aus. Mit der Zeit verbinden sich die kahlen Stellen miteinander und es bildet sich eine Scheitelglatze.

Wie schnell dieser Haarausfall stattfindet, ist von Person zu Person äußerst unterschiedlich und kann nicht vorausgesagt werden. Bei Männern wird jedoch dieser Prozess, vom Normalzustand bis hin zur maximal ausgeprägten Glatze, von Medizinern in sieben Stadien unterteilt. Männer, die an einer Androgenen Alopezie leiden, verlieren fast alle ihr Haar nach diesem Muster. Frauen hingegen entwickeln nur sehr selten bis gar kahle Stellen. Vielmehr verdünnt sich das Haar im Bereich des Mittelscheitels, bis die Kopfhaut sichtbar wird.

Diagnostik

Liegt ein auffallend starker Haarausfall vor oder bilden sich bereits kahle Stellen, kann der Arzt sehr rasch eine Diagnose stellen. Jedoch wird der Arzt zuerst genaue Informationen zur Krankheitsgeschichte des Patienten einholen und nach dem Verlauf des Haarausfalls fragen. Gleichzeitig benötigt der Arzt für die Diagnostik Informationen darüber, ob in den vergangenen Monaten besondere Ereignisse im Leben des Patienten stattgefunden haben oder ob der Patient Medikamente einnimmt.

Denn psychische Zustände, wie Stress, Wut oder Trauer, sowie hormonelle Veränderungen, können in manchen Fällen Haarausfall auslösen. Gleichzeitig wird der Arzt Veränderungen des Hautbildes abklären und nach vergangenen Erkrankungen oder Infekten fragen. Frauen werden zudem danach gefragt, ob Sie die Pille nehmen, mit dieser begonnen haben oder diese Verhütungsmethode kürzlich abgebrochen haben.

Da zudem die Ernährung Einfluss auf das Haarwachstum haben kann, wird im Anamnesegespräch dieses Thema ebenfalls behandelt. Mittels klinischer Untersuchung des Kopfes kann der Arzt die Struktur und Menge der Haare prüfen und feststellen, wie die Beschaffenheit der Kopfhaut ist. Dafür wendet er den Zupf-Test als Untersuchungsmethode an.

Mit Hilfe eines Dermatoskops, einem speziellen Vergrößerungsinstrument, kann der Arzt außerdem nähere Aussagen zur Ursache für den Haarausfall machen. Zusätzlich kann eine mikroskopische Haarwurzel-Analyse einen Verdacht auf Androgene Alopezie bestätigen oder ausschließen.

Behandlung

Da es sich bei der Androgenen Alopezie um eine genetisch bedingte Erkrankung handelt, können Patienten keine wirksame Maßnahme zur Vorbeugung treffen. Bei dieser Erkrankung hat die Haarpflege wenig Einfluss auf den Haarausfall. Es gibt zwar einige kosmetische Haarwuchsmittel, jedoch kaum klinische Studien dazu, die eine Wirksamkeit belegen. Eine vom Arzt verordnete Behandlung von Androgener Alopezie kann durchaus erfolgreich sein, wenn sie möglichst früh beginnt.

Denn bis die Therapie anschlägt und neue Haare an kahlen Stellen nachwachsen, dauert es zumindest drei Monate lang. Für eine Behandlung von Haarausfall kann der Arzt unterschiedliche Medikamente verschreiben, die den Haarausfall stoppen und das Haarwachstum anregen. Frauen werden gegen Androgene Alopezie Hormonpräparate verschrieben bekommen, die eine Bildung von männlichen Hormonen entgegenwirken.

Für Männer gibt es erst seit kurzem den Wirkstoff Finasterid, der die Haarausfall begünstigende Wirkung von Dihydrotestosteron blockt und den androgenetischen Haarausfall stoppt. Medikamente mit diesem Wirkstoff helfen in neunzig Prozent aller Fälle, dürfen jedoch nur Männern verabreicht werden. Arzneimittel mit dem Wirkstoff Finasterid sind verschreibungspflichtig, sind also nur im Zuge einer medizinischen Untersuchung erhältlich.

So beeinflusst DHT die Haarfollikel Wirkung von Finasterid

Patienten sollten jedoch wissen, dass es über die Wirkung von Finasterid bisher noch keine Langzeitbeobachtungen gibt. Behandlungen mit Haarwässern, die Östrogene enthalten, wirken lokal auf die Haarwurzeln und stoppen die Wirkung von Dihydrotestosteron. Haarwässer wirken jedoch nur so lange, wie sie verwendet werden. Nach Absetzen solch eines Arzneimittels fallen die Haare wieder aus.

Quellen:

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