Spedra ist ein Medikament, das den Wirkstoff Avanafil enthält und das bei erektiler Dysfunktion (Impotenz) bei Männern eingesetzt wird. Das Mittel wirkt nur im Zusammenhang mit sexueller Erregung und unterstützt die Erektion.

Wann wird Spedra verschrieben?

Eine Behandlung mit Spedra kommt in Frage, wenn der Patient keine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion bilden oder diese nicht ausreichend lange aufrecht erhalten kann. Wie die meisten Medikamente hat Spedra verschiedene Neben- und Wechselwirkungen.

Potenzmittel Spedra gegen Impotenz Spedra gegen Impotenz

Welche Nebenwirkungen von Spedra können auftreten?

Häufig, also bei etwa zehn Prozent der Patienten, treten bei der Anwendung von Spedra Kopfschmerzen, Verstopfung der Nase, Rückenschmerzen und eine Rötung der Haut auf. Auch das Auftreten einer Hitzewallung zählt zu den häufigen Nebenwirkungen.

Gelegentlich, also bei weniger als einem Prozent der Patienten, treten Schwindelgefühle, Müdigkeit und Atemlosigkeit auf. Dadurch, dass das Medikament den Kreislauf und insbesondere den Blutkreislauf der Patienten anregt, um die ausreichende Versorgung des Schwellkörpers mit Blut zu garantieren, kann es beim Einsatz von Spedra zu einer Veränderung bzw. Beschleunigung des Herzschlages kommen.

Übelkeit, Verdauungsstörungen, verschwommene Sicht und ein allgemeines Unwohlsein in der Magengegend wurden ebenfalls gelegentlich beobachtet.

Seltene Nebenwirkungen von Avanafil sind:

  • grippeartige Symptome und Grippe,
  • Schlafstörungen,
  • Durchfall und Sodbrennen,
  • Mundtrockenheit,
  • vorzeitiger Samenerguss
  • Verstopfung der Nase, der Nebenhöhlen oder der oberen Luftwege, die Luft in die Lunge leiten
  • Heuschnupfen
  • Muskelschmerzen und Muskelzuckungen.

Diese Symptome treten bei weniger als einem von 1000 Patienten auf. Sollten sie bei der Einnahme von Spedra beobachtet werden, muss die Behandlung unterbrochen werden und ein Arzt sollte konsultiert werden.

Vereinzelt haben Teilnehmer an Studien mit Spedra über einen verstärkten Harndrang, Juckreiz im Bereich des Penis und der Hoden sowie über spontane Erektionen geklagt. Untersuchungen der Probanten haben erhöhte Leberenzymwerte gezeigt. Einige Patienten hatten mit geschwollenen Fußknöcheln sowie Wasseransammlungen in Beinen und Armen zu kämpfen. Weitere vereinzelt auftretende Nebenwirkungen können:

  • Blut im Urin, rosafarbener oder roter Urin
  • Gewichtszunahme,
  • Herzgeräusche,
  • eine leicht erhöhte Körpertemperatur sein.
Nebenwirkungen von Spedra Nebenwirkungen von Spedra

Sonderfälle unter den Nebenwirkungen

Im Ausnahmefall kann ein Patient sehr schlecht auf die Einnahme von Spedra reagieren. Es kann zu einem Priapismus, einer anhaltenden Erektion, kommen. Dies ist sehr schmerzhaft und muss, wenn es nach drei bis vier Stunden nicht abklingt, ärztlich behandelt werden.

In Einzelfällen kann der Sehnerv durch den Wirkstoff in Spedra angegriffen werden. Wenn nach der Einnahme des Mittels ein Verlust oder eine Schwächung des Sehvermögens auftritt, ist ebenfalls unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Möglich ist auch eine Beeinträchtigung des Hörvermögens.

Umgang mit den Nebenwirkungen von Spedra

Treten Nebenwirkungen beim Einsatz von Spedra auf, sollte in jedem Fall ein Arzt zu Rate gezogen werden. Die Behandlung mit Spedra ist in diesem Fall zu unterbrechen, bis der Arzt entschieden hat, ob und wie die Behandlung weiter geführt werden kann.

Wechselwirkungen mit Spedra (Avanafil)

Die Wirkung von Spedra kann durch die gleichzeitige Einnahme von anderen Medikamenten beeinflusst werden. Gleichermaßen kann Spedra andere Arzneimittel und deren Wirkung beeinträchtigen. Wer die Einnahme von Spedra plant, sollte sich im Vorfeld bei einem Arzt erkundigen, ob sich das Medikament mit anderen Behandlungen verträgt.

Es ist bekannt, dass Spedra Amylnitrit und Glyceryltrinitrat beeinträchtigt. Diese Mittel setzen Stickstoffmonoxid frei und Spedra verstärkt diese Wirkung, was zu einer Senkung des Blutdrucks führen kann.

Spedra sollte nicht gemeinsam mit Mitteln gegen Pilzinfektionen wie zum Beispiel Ketoconazol, Voriconazol und Itraconazol eingenommen werden.

Wird Spedra gemeinsam mit Alphablockern eingenommen, kann dies zu einer unerwünschten Blutdruckabsenkung führen. Wer Nelfinavir, Ritonavir, Atazanavir oder andere Medikamente zur Behandlung von AIDS einnimmt, sollte von der Einnahme von Spedra absehen.

Auf verschiedene Antibiotika wie unter anderem Erytromycin, Telithromycin und Clarythromycin hat Spedra eine Auswirkung, die dazu führt, dass die antibiotische Wirkung nicht einwandfrei entfaltet werden kann. Während der Behandlung mit einem Antibiotikum sollte also die Einnahme von Spedra ausgesetzt werden.

Es bestehen Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln die zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingenommen werden. Zum Beispiel Procainamid oder Sotalol.

Spedra sollte nicht gemeinsam mit Carbamazepin oder Primidon zur Behandlung von Epilepsie oder Stimmungsschwankungen eingenommen werden.

Wenn CYP3A4-Inhibitoren in der Art von Amprenavir, Aprepitant, Diltiazem, Fluconazol, Fosamprenavir oder Verapamil angewendet werden, so sorgen diese Medikamente dafür, das Medikament Spedra vom Körper nur sehr langsam abgebaut werden kann. Hier ist Vorsicht geboten.

Die gemeinsame Einnahme von Sildenafil (Viagra), Tadalafil (Cialis) oder Vardenafil (Levitra), die auch der Behandlung von erektiler Dysfunktion (Impotenz) dienen, ist nicht ratsam.

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Gegenanzeigen und Warnungen

Allgemein sollte Spedra nicht eingesetzt werden, wenn eine Allergie gegen einen der Bestandteile der Tabletten bekannt ist. Bei Herzleiden, sechs Monate nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt, bei sehr niedrigem oder sehr hohem Blutdruck, bei Angina, bei Durchblutungsstörungen im Auge oder bei Leber- und Nierenschäden sollte von der Behandlung mit Spedra abgesehen werden.

Wer an Störungen der Blutgerinnung, an Sichelzellenanämie, Leukämie, einem Multiplem Myelom oder akuten Magengeschwüren leidet, sollte Spedra nicht anwenden.

Wie bereits erwähnt, kann die Einnahme von Spedra zu leichten Schwindelanfällen und Sehstörungen führen. In diesem Fall sollten auf keinen Fall Maschinen oder Fahrzeuge bedient werden. Spedra wurde hauptsächlich an Männern zwischen dem 40. und 70. Lebensjahr getestet. Für Männer, die alter als 70 Jahre sind, gibt es kaum auswertbare Daten und Untersuchungen.

Vor Beginn der Behandlung mit Spedra ist es in jedem Fall empfehlenswert einen Arzt oder Apotheker zu konsultieren, um die Einzelheiten der Behandlung abzusprechen. Gegebenenfalls sollte der Arzt über bestehende Erkrankungen informiert werden und einen Überblick über die Medikamente haben, die der Patient parallel einnimmt.

Quellen:

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