Bei Genitales Mycoplasma handelt es sich um eine der bekanntesten sexuell übertragbaren Erkrankungen, die von winzigen Bakterien ausgelöst wird. Mykoplasmen sind sich selbst vermehrende, einfachste sowie kleinste Organismen. Im Gegensatz zu anderen Bakterien besitzen sie nur eine dünne Membran anstelle einer Zellwand.

Bei medilico ist es möglich ein Rezept für die medikamentöse Behandlung von genitalem Mycoplasma anzufordern. Es ist auch möglich direkt das Medikament, mit einem online Rezept, zu kaufen. Zu der medikamentösen Behandlung von genitalem Mycoplasma kommen Antibiotika in Frage, hierzu zählen Azithromycin und Doxycyclin. Um ein Rezept oder das Medikament online zu bestellen, füllen Sie einen medizinischen Fragebogen aus. Dieser wird von einem unsere Ärzte begutachtet und bei Eignung der Behandlung wird das Rezept ausgestellt.

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Doxycyclin ist ein antibiotisches Arzneimittel zur Behandlung von Chlamydien, Urethritis & Ureaplasma. Neben der Therapie von sexuell übertragbaren Infektionen, wird das Medikament auch zur Vorbeugung von Malaria angewandt. Bei medilico können Sie Doxycyclin diskret online bestellen oder lediglich das Rezept anfordern und bei einer ortsansässigen Apotheke einlösen.

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Azithromycin

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Azithromycin ist ein Makrolid-Antibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen. Oftmals reicht eine einmalige Einnahme aus. Bei medilico können Sie nach einer Online-Konsultation Azithromycin bestellen oder lediglich ein Rezept anfordern, das Sie in der Apotheke Ihrer Wahl einlösen können.

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Definition von Genitales Mycoplasma

Bei Genitales Mycoplasma handelt es sich um eine der bekanntesten sexuell übertragbaren Erkrankungen, die von winzigen Bakterien ausgelöst wird. Mykoplasmen sind sich selbst vermehrende, einfachste sowie kleinste Organismen. Im Gegensatz zu anderen Bakterien besitzen sie nur eine dünne Membran anstelle einer Zellwand, weshalb Sie zur Gruppe der Mollicutes bzw. der Weichhäuter gezählt werden.

Durch diese fehlende Zellwand können sich die Bakterien hervorragend an die Zellen des Wirtes anheften. Zudem sind sie aufgrund ihrer Verformbarkeit bei Gleitbewegungen äußerst mobil. Die Mykoplasmen genannten Bakterien können im menschlichen Körper nicht nur Erkrankungen des Urogenitaltraktes verursachen, sondern sind für viele weitere Krankheiten im Bereich der Atemwege verantwortlich.

Ein Teil dieser Bakterien kann lange Zeit auf den Genitalschleimhäuten existieren, ohne dass der Betroffene diese anhand von speziellen Symptomen bemerkt. Darüber hinaus sind die Symptome einer Mykoplasmeninfektion denen von anderen Geschlechtskrankheiten, wie Tripper und Chlamydien, sehr ähnlich.

Deshalb können sie ohne medizinischer Laboruntersuchung nur schwer eingeordnet werden. Die Ansteckungsgefahr mit Mycoplasmen steigt mit der Häufigkeit der wechselnden Geschlechtspartner. Untersuchungen ergaben, das fast jeder zweite Mann mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern den Erreger im Körper trägt.

Bei Frauen, die häufig ihren Geschlechtspartner wechseln, sind sogar dreiviertel aller Betroffenen mit Mykoplasmen infiziert. Der menschliche Körper kann jedoch Antikörper gegen Mykoplasmen entwickeln, was Untersuchungen bei Menschen mittleren Alters ergaben.

Ursachen und Übertragung von Genitales Mycoplasma

Die Übertragung von Mykoplasmen erfolgt in der Regel über ungeschützten Geschlechtsverkehr. Die Mykoplasmeninfektion zählt deshalb zu den sogenannten sexuell übertragbaren Erkrankungen. Die Art des Sexualverkehrs hat dabei keinen Einfluss auf die Übertragung, da die Erreger über den Austausch von Körperflüssigkeiten übertragen werden.

Lediglich bei Oralverkehr vermuten Experten, dass die Ansteckungsgefahr geringer ist. Des weiteren ist eine Ansteckung über eine Schmierinfektion möglich, wobei diese Übertragungsform zumeist zu einem weniger stark ausgeprägten Krankheitsverlauf führt. Bei einer Schmierinfektion handelt es sich um eine Übertragung über gemeinsam verwendete Hygieneartikel, wie beispielsweise Handtücher.

Im Schwimmbad oder auf verunreinigten Toiletten ist eine Übertragung von Mycoplasmen ebenfalls möglich. In etwa 50 Prozent aller Fälle kann eine Übertragung in der Schwangerschaft sowie während der Geburt auf das neugeborene Kind erfolgen. Wird ein un- bzw. neugeborenes Kind mit Mycoplasmen angesteckt, kann dies zu einer Frühgeburt führen oder Begleiterscheinungen, wie ein niedriges Geburtsgewicht sowie Atemwegs- und Hirnhautinfektionen, nach sich ziehen.

Der wirksamste Schutz gegen eine Mykoplasmeninfektion ist die Verwendung von Kondomen. Eine hundertprozentige Garantie sich damit vor Genitales Mycoplasma zu schützen, bietet dieses Verhütungsmittel jedoch nicht.

Symptome von Genitales Mycoplasma

Die Symptome von Genitales Mycoplasma sind oft nur sehr gering, weshalb diese Erkrankung meist erst sehr spät erkannt wird. Die Symptome hängen zudem mit dem Körperteil zusammen, der von einer Infektion betroffen ist. Dabei kann es sich um die Scheide, die Blase, die Prostata, den Harnleiter, die Nieren, das Nierenbecken, die Eierstöcke und die Eileiter handeln.

Zu den häufigsten Symptomen zählen jedoch ein gesteigerter Harndrang, oft begleitet von einem Brennen beim Wasserlassen. Dazu können ein gelblicher Ausfluss sowie Schmerzen im Nierenbereich kommen. Bei einer fortschreitenden Infektion können Fieber und Gelenkentzündungen hinzukommen.

Typische Symptome bei Frauen sind Entzündungen im Bereich der Genitalien, starker Juckreiz, ein übelriechender Ausfluss, unregelmäßige Blutungen sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Bei Männern kann sich eine Mykoplasmeninfektion über Symptome wie Schmerzen beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr, Ausfluss aus der Harnröhre, Entzündung der Harnröhre sowie Schmerzen und Schwellungen im Genitalbereich zeigen.

Menschen können sehr lange mit Mycoplasmen leben, ohne, dass der Erreger einen Schaden anrichtet oder das sich dieser durch Symptome bemerkbar macht. Bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, beispielsweise durch eine Operation, eine Geburt, eine Antibiotikatherapie oder eine Krebserkrankung bedingt, kann es zum Ausbruch der Krankheit kommen.

Diagnostik von Genitales Mycoplasma

Eine Diagnose von Genitales Mycoplasma erfolgt zuerst über ein Anamnesegespräch, bei dem die Symptome und Beschwerden dem behandelnden Arzt geschildert werden. Danach erfolgt eine physische Untersuchung. Beim Mann nimmt der Arzt zumeist einen Schleimhautabstrich aus der Harnröhre und untersucht den Urin mittels 2-Becher-Probe. Zudem kann als Untersuchungsmaterial das Ejakulat sowie das Prostatasekret herangezogen werden.

Bei Frauen wird bei Verdacht auf eine Mycoplasmeninfektion eine Urinuntersuchung mittels 2-Becher-Probe durchgeführt. Darüber hinaus kann der Arzt einen Abstrich aus der Scheide, der Harnröhre oder dem Gebärmutterhals als Untersuchungsmaterial heranziehen. Bei schwangeren Frauen findet in der Regel eine Untersuchung mittels Fruchtwasser- oder Eihautabstrich statt.

Mit Hilfe dieser Abstriche kann der Arzt eine Bakterienkultur auf einem Nährboden anzüchten, diese mikroskopisch untersuchen und so eine eindeutige Diagnose stellen. Die Laborergebnisse liegen für gewöhnlich innerhalb von sechs Tagen vor. Eine weitere Diagnosemöglichkeit stellt die PCR-Diagnostik dar, bei der die Entzündungsreaktion sowie das Vorhandensein vieler weißer Blutkörperchen getestet wird.

Mycoplasmen können bei gesunden Menschen häufig vorkommen, weshalb dieser Erreger nicht immer die Ursache für die Beschwerden sein muss. Werden Mycoplasmen bei Kindern festgestellt, kann dies ein Hinweis auf sexuellen Missbrauch sein.

Behandlung von Genitales Mycoplasma

In der Regel erfolgt eine Behandlung von Genitales Mycoplasma mit Antibiotika. Da die Erreger von Genitales Mycoplasma jedoch über keine feste Zellwand verfügen, ist die Behandlung mittels Antibiotika nicht immer erfolgreich, da manche, wie beispielsweise Penicillin, darauf ausgelegt sind, die Zellwände von Bakterien anzugreifen.

Aus diesem Grund werden gegen Mykoplasmeninfektionen des Öfteren andere Therapeutika, wie beispielsweise Erythromycin, verschrieben, die gegen allgemeine Infektionen wirksam sind. Dazu zählen beispielsweise die Medikamente Doxycyclin und Azitromycin.

Diese sind nicht nur auf Verschreibung des Arztes, sondern zudem online erhältlich. Handelt es sich um eine Infektion von schwangeren Frauen oder neugeborenen Kindern, kann der Arzt auf schonendere Medikamente zurückgreifen, die jedoch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen.

Wurde Genitales Mycoplasma vom Arzt diagnostiziert, sollte sich der Intimpartner ebenfalls einer Behandlung unterziehen, um eine erneute Übertragung des Erregers zu vermeiden. Eine Behandlung mit Medikamente gegen eine Mykoplasmeninfektion sollte niemals über den zeitlich festgelegten Rahmen erfolgen, damit es nicht zu einer Bildung von Resistenzen kommt.

Eine Verwendung von Kondomen nach dem Abklingen der Symptome ist zu empfehlen, um eine Verbreitung des Erregers zu verhindern. Nach einer medikamentösen Behandlung von Genitales Mycoplasma sollte eine nach etwa einer Woche Kontrolluntersuchung durchgeführt werden, um den Behandlungserfolg mit Sicherheit bestätigen und eine Weitergabe des Erregers ausschließen zu können.

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