Unter Notfallverhütung versteht man eine nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr erforderliche Maßnahme, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Es handelt sich um eine Verhütungsmethode, die nur in Ausnahmefällen praktiziert werden soll, und eignet sich nicht als Dauerverhütung.

Bei medilico ist es möglich ein Rezept für die Pille Danach anzufordern. Es ist auch möglich direkt das Medikament, mit einem online Rezept, zur Notfallverhütung zu kaufen. Zu den verfügbaren Präparaten der Notfallverhütung gehören ellaOne und PiDaNa. Um ein Rezept oder das Medikament online zu bestellen, füllen Sie einen medizinischen Fragebogen aus. Dieser wird von einem unsere Ärzte begutachtet und bei Eignung der Behandlung wird das Rezept ausgestellt.

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ellaOne

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ellaOne entält das künstliche Gestagen Ulipristal und kann bis zu 5 Tagen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Das Präparat verschiebt den Eisprung, um eine Befruchtung des Follikels zu verhindern. Bei medilico können Sie ellaOne diskret online kaufen und erhalten die Pille danach am nächsten Werktag per UPS Expressversand.

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PiDaNa (Levonelle)

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Die PiDaNa (Levonelle) ist ein Präparat zur Notfallverhütung. PiDaNa kann bis zu 3 Tagen nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden und verschiebt den Eisprung. Die Wirkung basiert auf dem enthaltenen Hormon Levonorgestrel, das mit 1500 mg enthalten ist. Bei medilico können Sie PiDaNa (Levonelle) diskret online kaufen und erhalten das Medikament bereits am folgenden Werktag per UPS.

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Definition der Notfallverhütung

Unter Notfallverhütung versteht man eine nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr erforderliche Maßnahme, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Es handelt sich um eine Verhütungsmethode, die nur in Ausnahmefällen praktiziert werden soll, und eignet sich nicht als Dauerverhütung.

Solche Ausnahme können sich ergeben, wenn ein Kondom oder Diaphragma zerreißt oder verrutscht oder die Einnahme der Antibabypille vergessen wurde oder an eine Verhütung nicht gedacht wurde. In manchen Fällen, wenn zum Beispiel bestimmte Antibiotika genommen werden (Makrolide), kann die Wirksamkeit der Antibabypille vermindert sein.

Auch hier kann eine Notfallverhütung gegebenenfalls sinnvoll sein, wenn nicht daran gedacht wurde, bei unwirksamer Hormonverhütung eine Barriere-Methode anzuwenden. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der Notfallverhütung: die Pille Danach und die Spirale Danach.

Die Pille Danach

Die Pille Danach lässt sich in zwei Präparate unterteilen. Das Medikament "ellaOne" enthält den Wirkstoff Ulipristalacetat, bei dem es sich um einen synthetisch hergestellten Modulator des Progesteron-Rezeptors handelt. Über den Progesteron-Rezeptor wird der LH-Peak (Anstieg des Luteinisierenden Hormons) vermittelt, der zum Eisprung führt.

Ulipristalacetat kann den Eisprung um bis zu fünf Tage hinauszögern. Für eine ausreichende Wirksamkeit sollte ellaOne innerhalb von 5 Tagen nach einem ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Die Präparate PiDaNa und Postinor enthalten das Gestagen Levonorgestrel in hoher Dosierung (1500 mikrogramm). Levonorgestrel wirkt androgen und antiöstrogen. Es ist nicht nur Bestandteil der Notfallverhütungspillen, sondern findet auch als Kombinationspräparat mit Östrogenen in der Antibabypille sowie als Wirkstoff der Minipille Verwendung.

Beide Gestagen-Präparate müssen innerhalb von 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, um eine ausreichende Wirksamkeit zu erzielen. Innerhalb der ersten 24 Stunden eingenommen beträgt die Wirksamkeit rund 95 %, sobald 48 oder mehr Stunden verstrichen sind, liegt die Wirksamkeit nur noch bei 58 %.

Vor- und Nachteile der Pille Danach

Die Vorteile der Pille Danach sind die Möglichkeit der rezeptfreien Beschaffung sowie eine (zumindest in den ersten 24 Stunden) hohe Wirksamkeit.

Vor Anwendung einer Notfallverhütung muss eine bestehende Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Es besteht bislang kein Verdacht, dass die Pille Danach einen Embryo schädigt.

Während das Einsetzen der Spirale danach ausschließlich durch einen Arzt erfolgen kann, ist die Pille danach rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich. Die Pille danach zeichnet sich durch eine besonders einfache Anwendung aus, da sie sofort nach dem Kauf mit ein wenig Wasser geschluckt werden kann.

Nachteile der Pille Danach

Nachteile stellen insbesondere die zahlreichen Nebenwirkungen dar. Der Körper wird bei Gestagen-Präparaten mit einer sehr hohen Dosis Hormonen belastet. Häufige Beschwerden sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Bauch-, Rücken- und Unterleibsschmerzen. Des Weiteren können Zwischenblutungen und eine Verspätung oder ein früheres Beginnen der Regelblutung auftreten.

Falls innerhalb von drei Stunden nach Einnahme der Pille Danach Erbrechen auftritt, muss umgehend eine weitere Pille eingenommen werden, weil die Magenpassage innerhalb dieses Zeitfensters eventuell noch nicht stattgefunden hat. Bei sehr starken Nebenwirkungen wie anhaltendem Erbrechen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Weiterhin wird vermutet, dass die Wirksamkeit der "Pille Danach" mit steigendem Körpergewicht nachlässt. Die derzeitige Studienlage ist hierzu nicht eindeutig. Bei Levonorgestrel könnte die Wirksamkeit ab einem Gewicht von 75 Kilogramm, bei Ulipristalacetat ab 88 Kilogramm vermindert sein. Außerdem kann die Wirkung abgeschwächt werden, wenn bestimmte Medikamente eingenommen werden (zum Beispiel Makrolid-Antibiotika, manche Antidepressiva, Antiepileptika sowie Johanniskraut (Hypericum perforatum)).

Durch Einnahme der Notfallverhütung wird der Eisprung verschoben, aber nicht unterdrückt. Darum muss bis zur nächsten Regelblutung mit einer Barriere-Methode verhütet werden. Eine erneute Notfallverhütung mit der "Pille Danach" im selben Zyklus wird nicht empfohlen, da gesundheitliche Risiken nicht auszuschließen sind. Falls der Eisprung bereits stattgefunden hat, ist die "Pille Danach" wirkungslos.

Vorteile und Nachteile der Spirale Danach

Die Spirale (auch als Intrauterinpessar bezeichnet) enthält Kupfer und kann nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr noch eine Schwangerschaft verhindern, sofern sie innerhalb von fünf Tagen nach diesem eingesetzt wird. Eine Spirale muss von einem Arzt eingesetzt werden. Die Vorteile der Spirale sind die hohe Wirksamkeit sowie eine Gewährleistung der sicheren Verhütung im weiteren Zyklusverlauf. Nachteile sind mitunter krampfartige Unterleibsschmerzen beim Einsetzen der Spirale sowie schmerzhafte Regelblutungen.

Zu den Nachteilen zählt zusätzlich eine mögliche Reaktion des Immunsystems auf die Spirale, bei der es sich um einen Fremdkörper handelt, den der menschliche Körper angreifen könnte. Eine Spirale kann darüber hinaus das Aufsteigen von Keimen begünstigen und in der Folge zu einer schweren Entzündung der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis) führen.

Pille Danach oder Spirale Danach - welches Präparat eignet sich für wen?

Die Sicherheit der Spirale ist mit 99 % sehr hoch und übertrifft die Wirksamkeit der "Pille Danach". Allerdings muss eine Spirale von einem Arzt eingesetzt werden. Das Einsetzen kann mitunter schmerzhaft sein, da die Spirale eigentlich während der Menstruation eingesetzt wird, wenn der Muttermund weit geöffnet ist. Die Schmerzen können durch eine Betäubungsspritze in die Schleimhaut vermindert werden.

Aufgrund dieser Schmerzen und Nebenwirkungen der Spirale sollten Frauen diese Notfallverhütung bevorzugen, wenn sie ohnehin beabsichtigen, danach mit der Spirale zu verhüten. Die Spirale kann zwischen drei und fünf Jahren in der Gebärmutter verbleiben. Wenn Unsicherheit besteht, welche Form der Notfallverhütung eingesetzt werden soll, empfiehlt sich ein beratendes Gespräch mit einem Arzt.

Gegenanzeigen der Notfallverhütung

Die Pille Danach sollte nicht eingenommen werden wenn eine Empfindlichkeit auf Levonorgestrel, Ulipristalacetat oder einen enthaltenen Hilfsstoff besteht.

Bei schweren Leberfunktionsstörungen sollte die "Pille Danach" nicht eingenommen werden, da die enthaltenen Wirkstoffe über die Leber abgebaut werden. Desweitern wird es nicht empfohlen die Pille Danach einzunehmen, wenn Sie unter schwerem Asthma leiden und gleichzeitig Glucocorticoide eingenommen werden.

Stillende Frauen können die "Pille Danach" einnehmen, sollten aber nach Einnahme von Gestagen-Präparaten eine Stillpause von mindestens acht Stunden einhalten. Nach Anwendung von Ulipristalacetat in der Stillzeit sollte die Muttermilch eine Woche lang abgepumpt und verworfen werden, da der Wirkstoff in die Muttermilch übertritt.

Zu den Gegenanzeigen der Spirale zählen Schwangerschaft, Unterleibsentzündung und Fehlbildungen der Gebärmutter.

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