Bei Chlamydien handelt es sich um Bakterien, die aus der Familie Chlamydiaceae stammen. Sie zählen zu den intrazellulären Erregern, da sie im Körper eine Wirtszelle befallen, um sich vermehren und ausbreiten zu können. Die Bakterien des Typs Chlamydia Trachomatis werden von einer infizierten Person durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen.

Bei medilico ist es möglich ein Rezept für die medikamentöse Behandlung von Chlamydien anzufordern. Es ist auch möglich direkt das Medikament, mit einem online Rezept, zur Behandlung von Chlamydien zu kaufen. Zu der medikamentösen Behandlung von Chlamydien kommen Antibiotika in Frage, hierzu zählen Doxycyclin und Azithromycin. Um ein Rezept oder das Medikament online zu bestellen, füllen Sie einen medizinischen Fragebogen aus. Dieser wird von einem unsere Ärzte begutachtet und bei Eignung der Behandlung wird das Rezept ausgestellt.

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Doxycyclin ist ein antibiotisches Arzneimittel zur Behandlung von Chlamydien, Urethritis & Ureaplasma. Neben der Therapie von sexuell übertragbaren Infektionen, wird das Medikament auch zur Vorbeugung von Malaria angewandt. Bei medilico können Sie Doxycyclin diskret online bestellen oder lediglich das Rezept anfordern und bei einer ortsansässigen Apotheke einlösen.

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Azithromycin

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Azithromycin ist ein Makrolid-Antibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen. Oftmals reicht eine einmalige Einnahme aus. Bei medilico können Sie nach einer Online-Konsultation Azithromycin bestellen oder lediglich ein Rezept anfordern, das Sie in der Apotheke Ihrer Wahl einlösen können.

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Definition von Chlamydien

Bei Chlamydien handelt es sich um Bakterien, die aus der Familie Chlamydiaceae stammen. Sie zählen zu den intrazellulären Erregern, da sie im Körper eine Wirtszelle befallen, um sich vermehren und ausbreiten zu können. Insgesamt wird zwischen drei Chlamydien-Hauptarten unterschieden, die sich auf die Augenschleimhäute, Atemwege sowie die Genitalien beziehen. Wird allgemein von „Chlamydien“ gesprochen, bezieht sich dies zumeist auf den Serotyp D-K der Chlamydia Trachomatis.

Die Bakterien „Chlamydia Trachomatis“ sind am weitesten verbreitet und können in 3 Untergruppen eingeteilt werden:

  • Der Serotyp A-C befällt vorrangig die Horn- und Bindehaut und kann ohne Behandlung eine vollständige Erblindung zur Folge haben. Dieser Chlamydien-Typ ist in erster Linie auf Hygienemängel zurückzuführen und kommt vorwiegend in Entwicklungsländern vor.
  • Der Serotyp D-K ist eine bakterielle Infektion des Genitalbereichs. Diese Art der Chlamydienerkrankung zählt zu den Geschlechtskrankheiten und ist weltweit eine der am weitest verbreitetesten sexuell übertragene Infektion. Sowohl Männer als auch Frauen können von der Geschlechtskrankheit betroffen sein, wobei das Ansteckungsrisiko bei Frauen aufgrund des vermehrten Schleimhautkontakts deutlich höher ist als bei Männern. Bleibt die Infektion unbehandelt, kann sie bei beiden Geschlechtern Unfruchtbarkeit hervorrufen.
  • Der Serotyp L1-L3 wird wie der Typ D-K durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen und äußert sich vor allem durch kleine Geschwüre sowie schmerzhaften Lymphknoten im Genitalbereich. Dieser Infektionstyp ist jedoch in Europa eher selten.

Unter Chlamydophila Pneumoniae ist eine Bakterieninfektion zu verstehen, welche die Atemwege und Lungen befällt. Chlamydophila Psittaci kommt in der Regel bei Vögel vor, ist aber in seltenen Fällen auf Menschen übertragbar. Die bakterielle Infektion ist weitläufig als Papageienkrankheit bekannt und zeigt sich mit grippeähnlichen Symptomen.

Ursachen und Übertragung von Chlamydien

Die Bakterien des Typs Chlamydia Trachomatis werden von einer infizierten Person durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Die Bakterien befinden sich im Sperma bzw. der Vaginalflüssigkeit und dringen bei Schleimhautkontakt durch die Schleimhäute des Partners in die Unterhaut ein und rufen dort eine Entzündung hervor. Chlamydien können ebenfalls durch eine Schmierinfektion, z.B. beim gemeinsamen Benutzen von Sexspielzeug, hervorgerufen werden.

Da Chlamydien nicht meldepflichtig sind, gibt es keine konkrete Zahlen und Statistiken. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass ca. 10 Prozent der Bevölkerung mit Chlamydien infiziert sind. Am häufigsten von einer Chlamydien-Infektion betroffen, sind Personen, die ihren Sexualpartner häufig wechseln. Da die Geschlechtskrankheit nicht direkt nach der Ansteckung Symptome aufweist, wissen Betroffene oftmals nicht, dass sie an Chlamydien leiden. Unerkannte Infektionen führen daher leicht zu weiteren Ansteckungen.

Neben einer Infektion durch Geschlechtsverkehr, können Mütter, die von der Geschlechtskrankheit betroffen sind, während der Geburt ihr Kind anstecken. Bei dem Neugeborenen kann die Infektion eine Augenentzündung und in seltenen Fällen zu einer Lungenentzündung führen. Das Risiko eines vorzeitigen Sprungs der Fruchtblase oder gar einer Frühgeburt ist bei Schwangeren, die an Chlamydien leiden, erhöht.

Symptome von Chlamydien

Bei 50 Prozent der Männer und 80 Prozent der Frauen treten vorerst keine Symptome einer Chlamydien-Infektion auf. Die ersten Anzeichen machen sich erst nach etwa 3 Wochen nach der Ansteckung bemerkbar. Typische Anzeichen für Chlamydien bei Frauen und Männern sind:

  • wässeriger oder eitriger Ausfluss aus der Vagina, dem Penis oder dem After
  • leichter bis starker Juckreiz im Genitalbereich
  • leichtes bis starkes Brennen beim Wasserlassen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Durchfall

Chlamydien-Infektionen im Mund- und Rachenbereich durch Oral-Verkehr sind selten, können aber im fortgeschrittenen Stadium eine Rötung sowie Schmerzen beim Schlucken verursachen. Bei Männern kommt es in der Regel erst nach vier bis sechs Wochen ab dem Zeitpunkt der Übertragung zu einer Symptomatik. Ein ziehender Schmerz bei Wasserlassen sowie wässriger sowie ein eitriger Ausfluss aus dem Penis oder dem After, sind typische Anzeichen für eine Infektion mit Chlamydien.

Je weiter die Chlamydien-Infektion fortgeschritten und ausgebreitet ist, desto schwerwiegendere Symptome können sich zeigen. Hierzu gehören unter anderem hohes Fieber und starke Schmerzen im unteren Bauchbereich. Bei Männern sind Entzündungen der Harnröhre, Prostata und Nebenhoden möglich, während bei Frauen eine Infektion der Harnröhre und des Gebärmutterhalses auftreten kann.

Chlamydien können in die Gebärmutter und Eileiter aufsteigen und dort eine Entzündungsreaktion auslösen. In Folge können die Eierstöcke und Eileiter verklebt oder vernarbt werden. Im schlimmsten Fall können Chlamydien bei Frauen und Männern zur Unfruchtbarkeit führen.

Sind der Enddarm und die Darmschleimhaut von Chlamydien befallen, kann dies lange unbemerkt bleiben, da sich die Symptome im After und Darmbereich noch später einstellen als im Genitalbereich. Häufig können die Symptome nicht eindeutig zugeordnet und nur durch einen Arzt sicher diagnostiziert werden.

Diagnostik von Chlamydien

Da neben unangenehmen Symptomen und eine mögliche Ausbreitung der Chlamydien-Bakterien eine Unfruchtbarkeit zur Folge haben kann, ist eine zügige Diagnosestellung bereits bei dem Verdacht auf Chlamydien empfehlenswert. Nur auf diese Weise kann eine schnelle Behandlung eingeleitet und eine Vermehrung der Chlamydien mit weiteren gesundheitsschädlichen Folgen verhindert werden.

Aufgrund der möglichen Spätfolgen, ist eine Chlamydien-Prophylaxe-Untersuchung Bestandteil des Kostenkataloges der Krankenversicherungen und kann einmal im Jahr von Frauen bis 25 Jahren in Anspruch genommen werden. Dabei wird ein Testverfahren angewandt, durch das im Urin Chlamydien nachgewiesen werden können.

Zu den weiteren möglichen Testverfahren, die vor allem Chlamydien als Geschlechtskrankheit nachweisen können, zählen Abstriche aus der Scheide, der Harnröhre, dem Penis oder dem Enddarm. Der Abstrich wird meist zusätzlich zum Urintest angewandt, um den exakten Ort der Infektion bestimmen zu können.

Eine andere Variante zur Diagnosestellung sind sogenannte Schnelltests. Diese sind im Prinzip aufgebaut wie Schwangerschaftstests für den Hausgebrauch. Ähnlich wie bei Schwangerschaftstest, sagt ein negatives Ergebnis allerdings nicht grundsätzlich aus, dass keine Chlamydien-Infektion vorliegt. Dies liegt meist an der fehlenden Sensibilität der Chlamydienschnelltests oder die Anzahl der Chlamydien ist so gering, dass der Schnelltest keine eindeutige Diagnose erbringt.

Ist der Test positiv, ist davon auszugehen, dass eine Ansteckung mit Chlamydien erfolgte. in diesem Fall ist der Arzt aufzusuchen, um die Diagnose offiziell zu bestätigen und eine erfolgversprechende Behandlung einzuleiten.

Behandlung von Chlamydien

Eine wirksame Behandlungsmethode bei einer Chlamydien-Infektion ist das Anwenden von Antibiotika, welche eine vollständige Heilung gewährleisten. Als Antibiotika werden in den meisten Fällen Tetracycline wie zum Beispiel Doxycyclin, oder Makrolide, wie Erythromycin und Azithromycin, vom behandelnden Arzt verordnet.

Bei schwangeren Frauen, die über eine Chlamydien-Infektion verfügen, ist eine rasche Behandlung erforderlich, da Chlamydien zu Fehlgeburten führen sowie durch einen vorzeitigen Fruchtblasensprung Frühgeburten provozieren können. Zudem ist eine Übertragung von Chlamydien auf das ungeborene Kind während des Geburtsprozesses möglich.

Bei der Behandlung von Chlamydien bei schwangeren Frauen ist zu beachten, dass Antibiotika nicht aus der Gruppe der Tetracycline eingesetzt werden sollten. Hier erfolgt die Behandlung meist mit einem Antibiotika aus der Gruppe der Makrolide, wie beispielsweise mit Erythromycin.

In der Regel erfolgt eine Behandlung mit Antibiotika gegen Chlamydien über einen Zeitraum zwischen ein und zwei Wochen. Es sind zudem Präparate erhältlich, die nur einmal eingenommen werden müssen. Eine erfolgreiche Behandlung einer Geschlechtskrankheit durch Chlamydien kann nur dann erfolgen, wenn eine Chlamydien-Infektion des Partners ausgeschlossen werden kann. Infolgedessen ist zur Antibiotika-Therapie in der Regel die Untersuchung des Partners und gegebenenfalls eine gleichzeitige Antibiotika-Behandlung erforderlich, um eine erneute Ansteckung mit Chlamydien zu vermeiden.

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