Die medizinische Bezeichnung für Feigwarzen ist "Condylomata acuminata". Feigwarzen werden von Medizinern darüber hinaus als spitze Kondylome bezeichnet. Dabei handelt es sich um, durch humane Papillomviren (HPV) verursachte, gutartige Hautveränderungen, die zuerst klein, etwa stecknadelkopfgroß auftreten und nur wenig erhaben sind.

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Aldara

Hergestellt von Meda

Aldara ist eine Creme mit dem Inhaltsstoff Imiquimod zur Behandlung von Genitalwarzen. Die Anwendung erfolgt dreimal pro Woche für vier Wochen. Aldara verhindert die Ausbreitung der HP-Viren und unterstützt die Regeneration der Haut. Nach einer Online-Konsultation inklusive Rezeptausstellung durch unserem Arzt, können Sie bei medilico Aldara bestellen.

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Condyline

Hergestellt von Ardern Healthcare

Condyline enthält Podophyllotoxin und wird zur Behandlung von Feigwarzen eingesetzt. Das Gel wird direkt auf die veränderten Hautstellen aufgetragen und hemmt die Ausbreitung der Warzen. Bei medilico können Sie Condyline diskret online kaufen oder ein Rezept von unserem Arzt anfordern und in eienr Apotheke Ihrer Wahl einlösen.

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Warticon

Hergestellt von Stiefel

Wartec, auch als "Warticon" bekannt, ist eine Lösung gegen äußere Feigwarzen. Der aktive Wirkstoff von Wartec ist das Spindelgift Podophyllotoxin, welches die Zellteilung der Warzenzellen verhindert. Die Lösung wird zwei Mal täglich auf das Warzengewebe aufgetragen. Bei medilico können Sie Wartec inklusive Rezept von unserem Arzt diskret bestellen.

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Definition von Feigwarzen

Die medizinische Bezeichnung für Feigwarzen ist "Condylomata acuminata". Feigwarzen werden von Medizinern darüber hinaus als spitze Kondylome bezeichnet. Dabei handelt es sich um, durch humane Papillomviren (HPV) verursachte, gutartige Hautveränderungen, die zuerst klein, etwa stecknadelkopfgroß auftreten und nur wenig erhaben sind. Feigwarzen wachsen jedoch rasch heran und können ein blumenkohlähnliches Erscheinungsbild annehmen.

Sie treten vorwiegend im Genitalbereich von Männern und Frauen auf, wie beispielsweise an der Scheide, am After sowie an der Eichel, der Vorhaut und am Penisschaft. Kleine Wunden, die durch eine Intimrasur oder Piercings entstehen können, sind ebenfalls häufige Stellen, an denen Feigwarzen auftreten. Zudem sind Feigwarzen gelegentlich innerhalb des Enddarms, der Scheide, der Harnröhre oder im Bereich der Leistenregion zu finden.

In äußerst seltenen Fällen können Feigwarzen im Mund- und Rachenraum vorkommen. Humane Papillomviren werden über den Geschlechtsverkehr oder durch andere Formen der Schmierinfektion verbreitet. Deshalb zählen Feigwarzen zu den sogenannten "secually transmitted diseases", also den sexuell übertragbaren Erkrankungen.

Die Hautveränderungen in Form von Feigwarzen treten nach einer erfolgten Infektion mit dem HP-Virus und einer Inkubationszeit von etwa drei Wochen bis zu mehreren Monaten auf. Begünstigt wird das Risiko einer Infektion durch eine bestehende Abwehrschwäche, beispielsweise im Rahmen einer AIDS-Erkrankung. Häufig können dem Krankheitsbild der Feigwarzen durch die Übertragung von humane Papillomviren andere Warzen im Genitalbereich folgen.

Feigwarzen können vereinzelt oder gehäuft vorkommen. Jährlich entwickeln mehr als 30 Millionen Menschen eine Neuinfektion mit humanen Papillomviren, weshalb Feigwarzen weltweit betrachtet zu den am häufigsten vorkommenden Geschlechtskrankheiten zählen. Da Feigwarzen kaum Beschwerden bereiten, wissen viele betroffene Menschen nichts von der Infektion. Bei einer Erstinfektion sind die meisten Menschen zwischen 15 und 30 Jahre alt. Die Verteilung zwischen Männern und Frauen, bei denen diese Erkrankung auftritt, ist etwa gleich hoch.

Ursachen von Feigwarzen (Wege der Übertragung)

Feigwarzen werden durch humane Papillomviren (HPV) verursacht. Dabei dringen die Viren durch kleinste, sogenannte Mikroverletzungen in der Haut sowie über die Schleimhäute in den menschlichen Körper ein. Beim HPV-Erreger, der zur Familie der Papillomviren gehört, werden mehr als hundert HPV-Typen unterschieden. Besonders die Typen 6 und 11 sind für die Entstehung von Feigwarzen verantwortlich.

HPV-Typen 1, 2 und 4 verursachen normalerweise Warzen an Händen, Armen, Gesicht und Füßen. Auslöser für Flachwarzen, die häufig bei Kindern und Jugendlichen vorkommen, sind die HPV-Typen 3 und 10. Feigwarzen sind grundsätzlich gutartige Hautwucherungen. Jedoch können bestimmte HP-Viren zu bösartigen Veränderungen führen, die das Risiko von Gebärmutterhalskrebs mit sich bringen. Deshalb teilen Mediziner, je nach HPV-Typ, ein mit Feigwarzen verbundenes Krebsrisiko in die Gruppen Low-Risk-Typen und High-Risk-Typen ein.

Der Low-Risk-Typ besagt, dass das Risiko, an durch den humanen Papillomvirus später an Krebs zu erkranken, eher niedrig. Der High-Risk-Typ wird mit jenen Viren in Verbindung gebracht, bei denen das Risiko, an Krebs zu erkranken, relativ hoch ist. Grundsätzlich zählen die Erreger der Feigwarzen zu den Low-Risk-Typen. Aber auch andere HP-Viren können Feigwarzen auslösen. Die Übertragung der humanen Papillomviren kann auf mehreren Wegen erfolgen.

Der häufigste Übertragungsweg von HP-Viren ist der Geschlechtsverkehr, weshalb Feigwarzen als Geschlechtskrankheit bezeichnet werden. Besonders für junge, sexuell aktive Menschen ist das Risiko deshalb, Feigwarzen zu bekommen, sehr hoch. Zudem begünstigen Faktoren, die die Immunabwehr schwächen, das Risiko einer Erkrankung.

Dazu zählen eine allgemeine Immunschwäche bedingt durch eine HIV-Infektion sowie andere Faktoren, wie die Einnahme der Antibabypille oder das Rauchen. Zudem kann eine Schmierinfektion die Ursache von Feigwarzen sein. Diese kann beispielsweise durch das gemeinsame Verwenden von Handtüchern und anderen Hygieneartikeln passieren. Bei schwangeren Frauen, die an Feigwarzen leiden, können zudem die humanen Papillomviren während der Geburt auf das Neugeborene übertragen werden.

Allgemeine Symptome von Feigwarzen

In vielen Fällen wird die Erkrankung Feigwarzen von den Betroffenen gar nicht erkannt, da die Symptome oft viele Monate oder Jahre hinweg nur sehr abgemildert in Erscheinung treten. Ein sichtbares Symptom ist das Auftreten der Feigwarzen im Genitalbereich, das zuerst als flaches, einzelnes Knötchen in Erscheinung tritt und erst später zu beetartigen oder blumenkohlartigen Warzen heranwächst.

Das Beschwerdebild kann unterschiedlich ausfallen und hängt mit der Stelle zusammen, an der die Hautveränderung auftritt. Oft sind Genitalwarzen kaum sichtbar, insbesondere, wenn sie im Inneren des Enddarms, der Scheide, der Harnröhre oder am Gebärmutterhals auftreten. Manchmal leiden Menschen, die bereits ausgebildete Feigwarzen haben, an einem Brennen, einem Juckreiz oder einem Nässegefühl. Zudem können kleine Blutungen auftreten. Nur sehr selten verursachen Feigwarzen Schmerzen.

Werden Feigwarzen nicht sofort erkannt, können sich diese rasch verändern. Wachsen Feigwarzen weiter, treten diese nicht selten in hahnenkammartiger Form auf und zeigen sich in einer rötlichen, weißlichen oder grau-bräunlichen Farbe. Durch die hohe Infektionseigenschaft von Feigwarzen können sich diese rasch auf aufeinanderliegenden Hautfalten ausbreiten. Manchmal verschwinden diese Kondylome von alleine wieder.

Bei einer Infektion mit dem HPV können neben Feigwarzen auch weitere Schleimhaut- und Hautveränderungen auftreten, die weitere Symptome des jeweiligen Krankheitsbildes mit sich bringen. Zu Begleitkrankheiten von Feigwarzen zählen beispielsweise Buschke-Löwenstein-Tumore, die Erkrankung Condylomata plana, gewöhnliche Warzen in anderen Körperpartien sowie pigmentierte papulöse Effloreszenzen im Bereich der Genitalien.

Oft werden Feigwarzen erst durch die Symptome dieser Begleiterkrankungen bemerkt. Conylomata plana sind flache, hautfarbene Warzen im Genitalberich, die ebenfalls gerne übersehen werden. Buschke-Löwenstein-Tumore können hingegen besonders groß werden. Diese Riesenkondylome bringen schwerere Symptome mit sich, wie die Bildung von Fisteln in der Harnröhre, dem Enddarm oder im Analkanal.

Bei pigmentierten papulösen Effloreszenzen entstehen flach oder halbkugelförmige Hautveränderungen mit oder ohne Pigmentierung. Andere Warzen, auch Verruca vulgaris genannt, treten zumeist in Form von hornigen Verdickungen an anderen Körperstellen, wie am Oberschenkel oder am Unterbauch, auf.

Diagnostik von Feigwarzen

Ein Arzt kann die Diagnose "Condylomata acuminata" in erster Linie aufgrund des typischen Erscheinungsbildes der Feigwarzen stellen. Da die Papeln der Feigwarzen im Anfangsstadium jedoch nur sehr schlecht oder gar nicht zu sehen sind, kann der Arzt diese sichtbar machen. Hierfür betupft der Arzt die verdächtigen Hautstellen mit einer dreiprozentigen Essigsäure.

Feigwarzen verfärben sich dadurch weiß, während gesunde Hautpartien ihre natürliche Farbe behalten. Dadurch sind die Warzen gut vom gesunden Gewebe unterscheidbar, insbesondere bei der Kolposkopie, ein Verfahren, das zur Untersuchung des Gebärmutterhalses eingesetzt wird. Zudem kann der Arzt eine Spekulumuntersuchung durchführen, wenn sich Feigwarzen am Gebärmutterhals oder in der Scheide befinden.

Bei der Spekulumuntersuchung wird die vordere und hintere Scheidenwand aufgedehnt, um Veränderungen am Muttermund und in der Scheide mittels Essigsäurenbetupfung festzustellen. Da durch HP-Viren verursachte Feigwarzen mit einer Erkrankung von Hautkrebs in Verbindung stehen können, wird der Arzt im Zweifelsfall eine Gewebeprobe entnehmen und diese mikroskopisch untersuchen. Zudem müssen andere sexuell übertragbare Erkrankungen im Fall von Feigwarzen ausgeschlossen werden, weshalb der Arzt weitere Untersuchungen dahingehend veranlasst bzw. durchführt.

Eine weitere Diagnosemöglichkeit bei Verdacht auf Feigwarzen sind immunologische und immunhistochemische Verfahren, mit denen die Antikörper gegen das HP-Virus nachgewiesen werden können. Die HPV-Typen 6 und 11 können zudem anhand einer Gewebeprobe, einer sogenannten Biopsie, eindeutig diagnostiziert werden. Mit Hilfe der Biopsie können Feigwarzen von anderen Warzenformen unterschieden und bösartige Hautveränderungen rasch erkannt werden.

In jedem Fall soll bei diagnostizierten Feigwarzen der Intimpartner davon in Kenntnis gesetzt werden, damit dieser sich ebenfalls einer Untersuchung unterzieht. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass der Partner ebenfalls Feigwarzen entwickelt, ist bei einer diagnostizierten HPV-Erkrankung hoch.

Behandlung von Feigwarzen und vorbeugende Maßnahmen

Da die Übertragung der humanen Papillomviren über direkten Hautkontakt passiert, sollte als vorbeugende Maßnahme während dem Geschlechtsverkehr ein Kondom verwendet werden. Treten Feigwarzen jedoch an Hautstellen auf, die vom Kondom nicht bedeckt werden, beispielsweise im Leistenbereich oder außerhalb der Scheide, kann eine Übertragung trotz geschütztem Geschlechtsverkehr stattfinden.

Da eine Übertragung zusätzlich durch Schmierinfektion stattfinden kann, sollten Bade- und Handtücher nicht geteilt werden. Ein anderer, direkter Hautkontakt mit den betroffenen Stellen sollte ebenfalls vermieden werden. Als Schutz vor Feigwarzen kann zudem eine HPV-Impfung dienen, die, je nach Impfstoff, vor den Typen 6 und 11 schützt. Jedoch bietet eine HPV-Impfungen keinen hundertprozentigen Schutz vor Feigwarzen, da andere Erregertypen diese ebenfalls auslösen können.

Je nach Größe und Ausbreitung der Feigwarzen kann, nachdem Feigwarzen diagnostiziert wurden, die Therapie unterschiedlich ausfallen. In vielen Fällen ist eine wiederholte Behandlung notwendig, da Feigwarzen des Öfteren nach einer erfolgten Behandlung erneut auftreten. Eine mehrfache Kontrolle ist ebenfalls notwendig, um sich des Heilungserfolges sicher zu sein. Oft werden vom behandelnden Arzt Medikamente zur Selbsttherapie verschrieben, die Wirkstoffe wie Imiquimod oder Podophyllotoxin enthalten.

Zumeist müssen diese Medikamente auf die betroffenen Stellen regelmäßig aufgetragen werden. Jedoch sollen diese nicht in Kontakt mit gesunden Hautpartien kommen, weshalb die Selbstbehandlung äußerst sorgfältig durchgeführt werden muss. Da während einer Schwangerschaft diese Wirkstoffe nicht an die Haut gelangen dürfen, kann der Arzt Trichloressigsäure verschreiben, um die Feigwarzen damit zu behandeln.

Des weiteren gibt es die Möglichkeit, eine Selbsttherapie mit Cremes und Zäpfchen durchzuführen, die ebenfalls verschreibungspflichtig sind. In manchen Fällen kann es jedoch notwendig sein, dass der Arzt die Feigwarzen sofort entfernt. In diesen Fällen kann die Lasertherapie zum Einsatz kommen, mit dem die Warze gezielt weggebrannt wird. Bei der Elektrotherapie kann der Arzt die Feigwarzen mit einem Elektrokauter entfernen.

Dabei handelt es sich um eine Art Skalpell, das mit einer dünnen Drahtschlinge versehen ist. Diese Drahtschlinge wird durch Strom erhitzt, was gleichzeitig dazu führt, dass verletzte Gefäßstellen geschlossen werden. Ein weiteres Behandlungsverfahren gegen Feigwarzen ist die Kryotherapie, auch Kältetherapie genannt. Dabei vereist der Arzt die Feigwarzen mit flüssigem Stickstoff, was zu einem Absterben der Warzen führt.

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