Der Begriff "Klimakterium" bezeichnet den schrittweisen Übergang bis zur Menopause (dem Zeitpunkt der letzten spontanen Regel) und den Zeitraum danach, die postmenopausale Phase. In diesen Zeiträumen können die stattfindenden hormonellen Veränderungen zahlreiche Beschwerden auslösen, die sehr unangenehm sein können.

Bei medilico ist es möglich ein Rezept für die medikamentöse Linderung der Wechseljahrbeschwerden anzufordern. Es ist auch möglich direkt das Medikament, mit einem online Rezept, zu kaufen. Es sind verschiedenen hormonelle Präparate verfügbar die zur Hormonersatztherapie eingesetzt werden. Um ein Rezept oder das Medikament online zu bestellen, füllen Sie einen medizinischen Fragebogen aus. Dieser wird von einem unsere Ärzte begutachtet und bei Eignung der Behandlung wird das Rezept ausgestellt.

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Elleste

Hergestellt von Meda

Ellest ist in verschiedenen Dosierungseinheiten und Hormonkombinationen als Elleste Solo, Duet und Duet Conti erhältlich. Das Präparat zur Hormonersatztherapie lindert die Symptome der Menopause. Bei medilico können Sie Elleste online kaufen oder nur das Rezept bestellen und in der Apotheke Ihrer Wahl einlösen.

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Evorel

Hergestellt von Janssen-Cilag

Evorel lindert die Beschwerden der Menopause. Evorel ist in verschiedenen Hormonkombinationen als Evorel, Evorel Conti und Evorel Sequi erhältlich. Bei medilico können Sie nach einer Online-Konsultation mit unserem Arzt Evorel bestellen. Das Präparat wird bereits am folgenden Werktag per UPS zugestellt. Alternativ dazu können Sie nur das Rezept erwerben und bei einer Apotheke Ihrer Wahl einlösen.

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Livial

Hergestellt von Organon

Livial enthält das synthetische Steroid Tibolon und lindert Wechseljahrsbeschwerden.Die Wirkung von Tibolon ist sowohl der von Östrogen als auch von Gestagen ähnlich und kann von Frauen mit und ohne Gebärmutter eingenommen werden. Bei medilico können Sie eine Online-Konsultation mit unserem Arzt durchführen. Nach der Rezeptausstellung können Sie Livial online bestellen.

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Premarin

Hergestellt von Pfizer

Premarin enthält synthetisches Östrogen und lindert Wechseljahrsbeschwerden indem es den Hormonmangel ausgleicht. Premarin-Tabletten werden in verschiedenen Dosierungen angeboten. Ein Rezept für Premarin wird Ihnen nach einer Online-Konsultation mit unserem Arzt ausgestellt. Sie können dieses kaufen & in einer Apotheke ihrer Wahl einlösen oder direkt bei medilico Premarin bestellen.

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Climopax (Premique)

Hergestellt von Pfizer

Climopax (Premique) reduziert Wechseljahrsbeschwerden. Das Arzneimittel ist in Form von Tabletten erhätlich und enthält konjugiertes Östrogen und Medroxyprogesteron. Bei medilico können Sie nach einer Online-Konsultation Climopay (Premique) bestellen und erhalten das Präparat bereits am nächsten Werktag. Alternativ dazu können Sie nur das Rezept anfordern und in einer Apotheke Ihrer Wahl einlösen.

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Definition der Hormonersatztherapie

Mit dem Eintritt in die Menopause im Bereich bei Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr kommt es zu zahlreichen hormonellen Veränderungen. Der Begriff "Klimakterium" (griech. "Stufenleiter") bezeichnet den schrittweisen Übergang bis zur Menopause (dem Zeitpunkt der letzten spontanen Regel) und den Zeitraum danach, die postmenopausale Phase.

In diesen Zeiträumen können die stattfindenden hormonellen Veränderungen zahlreiche Beschwerden auslösen, die sehr unangenehm sein können. Die Symptome sind dabei von Frau zu Frau unterschiedlich, auch der Schweregrad der Symptomatik kann unterschiedlich sein. Um diese Beschwerden, die man unter dem Begriff "klimakterisches Syndrom" zusammenfasst, etwas zu lindern, werden unterschiedliche medizinische Therapien eingesetzt.

Die weitaus größte Bedeutung hat in diesem Rahmen die Hormonsubstitutionstherapie (HT oder HET). Durch sie werden die hormonellen Veränderungen etwas aufgefangen, und entstehende Imbalancen ausgeglichen.

Ursachen der Wechseljahrsbeschwerden

Die Ursache für alle Erscheinungen des Klimakteriums bei der Frau ist die hormonelle Umstellung. Dabei werden mehrere Phasen unterschieden, wobei Beschwerden unterschiedlich stark in den einzelnen Phasen auftreten können, oder in einzelnen Phase auch ganz ausbleiben können.

Am Beginn des Klimakteriums steht die sogenannte Prämenopause. Hier kommt es nur zu einem Absinken des Progesteronspiegels. Progesteron gehört zu den sogenannten Gelbkörperhormonen (Gestagene). Während der Fruchtbarkeit wird Progesteron vor allem während der zweiten Phase des weiblichen Zyklus gebildet.

Durch Progesteron wird die Gebärmutterschleimhaut vermehrt und zum Einbetten einer Eizelle bei einer erfolgreichen Befruchtung vorbereitet. Sinkt der Progesteronspiegel ab, kommt es zu Störungen in der Regelmäßigkeit des Zyklus, sporadisch bleibt die Monatsblutung dann aus.

Ist der Progesteronspiegel weit genug abgesunken, kommt es zum endgültigen Ausbleiben der Monatsblutung. Als Menopause im eigentlichen Sinn bezeichnet man den Zeitpunkt der letzten spontan auftretenden Regel. Die Frau hat danach keine Monatsblutungen mehr und ist auch unfruchtbar. Gleichzeitig stellen auch die Eierstöcke ihre hormonproduzierende Funktion beinahe vollständig ein. Das nennt man Ovarialinsuffizienz.

Der relative Hormonmangel, der durch die Ovarialinsuffizienz entsteht (absoluter Hormonmangel ist relativ selten), kann im Körper dann weitere Beschwerden auslösen. Um die Beschwerden durch den Hormonmangel zu lindern, werden dann von außen her Hormone zugeführt (substituiert).

Werden aus medizinischen Gründen die Eierstöcke operativ entfernt, kommt es zu einem sofortigen Einsetzen des Klimakteriums. Das ist jedoch der weitaus seltenere Fall.

Symptome der Wechseljahre (Menopause)

Die Symptome können beim klimakterischen Syndrom von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Bei vielen Frauen zeigen sich auch nur leichte Symptome, die oft gar nicht bewusst bemerkt werden, oder nur wenig Beschwerden verursachen.

In den schwereren Fällen klassifiziert man die Symptome in zwei Gruppen, nämlich in sogenannte konsistente Symptome und in weniger konsistente Symptome. Zu den konsistenten Symptomen, also jenen, die man immer sicher dem klimakterischen Syndrom zuordnen kann, gehören vor allem das vasomotorische Syndrom und eine deutlich ausgeprägte vaginale Trockenheit. Als vasomotorisches Syndrom bezeichnet man das, was man im Volksmund als "Hitzewallungen" beschreibt. Auch Schweißausbrüche sind häufig.

Daneben können auch noch unterschiedliche, weniger konsistente Symptome auftreten. Das sind beispielsweise:

  • Schlafstörungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Harnwegsbeschwerden
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • nachlassende sexuelle Lust (Libido)
  • Schwindelgefühle
  • Erschöpfungszustände, geringe Leistungsfähigkeit
  • Reizbarkeit und Nervosität
  • erhöhte Empfindsamkeit
  • Neigung zu aggressiven Reaktionen
  • Herzbeschwerden, Palpitationen ("Herzstolperer")
  • Gewichtszunahmen
  • Schmerzen in Gelenken und Muskeln
  • selten Veränderungen beim Haarwuchs (übermäßige Gesichtsbehaarung oder Haarausfall)

Die geringere Konsistenz bedeutet, dass diese Symptome seltener und nicht in jedem Fall auftreten. Sie können auch nur fallweise auftreten, oder es treten lediglich einzelne Symptome auf. Gerade bei den weniger konsistenten Symptomen kann die Ursache auch eine andere sein, sie müssen nicht immer zwingend mit dem klimakterischen Syndrom in Verbindung stehen.

Hitzewallungen sind dagegen immer vorhanden, wenn es sich um ein klimakterisches Syndrom handelt. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Hitzewallungen umso stärker sind, je früher sie auftreten. Im Schnitt treten Hitzewallungen für rund 10 Jahre auf. Bei besonders frühem Einsetzen können sie aber auch deutlich länger als 12 Jahre präsent sein.

Zu Anfang kann auch eine verlängerte Menstruation eintreten. Die Regelblutung kann in diesen Fällen bis zu 4 Wochen andauern. Das ist in vielen Fällen so und ein Anzeichen für den Eintritt ins Klimakterium. Alle mit dem klimakterischen Syndrom in Verbindung stehenden Beschwerden hören mit dem Ende des Klimakteriums wieder auf. Zu den möglichen Risiken - aber nicht zu den direkten Symptomen - gehört auch eine höhere Osteoporose-Neigung bei einzelnen Patienten.

Diagnostik der Wechseljahre

Bei der Diagnostik geht es zunächst darum, die Symptomlage zu begutachten, die einzelnen Symptome zu sammeln und zu beurteilen, inwieweit sie mit einem Hormonmangel in Verbindung stehen können. Dazu sollte die Schwere der Symptome, insbesondere der vasomotorischen Symptome (Hitzewallungen) abgeschätzt werden. Für den Arzt spielt vor allem eine Rolle, wie sehr die Lebensqualität durch die Symptome beeinträchtigt wird. Das entscheidet darüber, ob eine Therapie angezeigt ist.

Anhand des Alters der Frau und der vorhandenen Symptome ist die Diagnose in den meisten Fällen nicht schwierig. Dazu kommt meist auch noch eine gynäkologische Untersuchung, die den Befund dann erhärtet (Atrophie, also Rückbildung, der Vaginalschleimhaut).

Bei den übrigen Symptomen kann unter Umständen eine weitere Abklärung nötig sein, um festzustellen, ob für einzelne Symptome nicht auch eine andere Ursache vorliegen kann. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Symptome vorhanden sind, die sehr stark ausgeprägt oder in ihrer Art eher untypisch sind.

Möglich ist auch eine Blutuntersuchung (sogenannter Hormonspiegel) zur Feststellung der Menopause, bei der man untersucht, wie hoch die Konzentrationen der weiblichen Geschlechtshormone sind. Typischerweise bestimmt man hierbei die FSH-Konzentration (follikelstimulierendes Hormon), die LH-Konzentration (luteinisierendes Hormon) und die Konzentration von Estradiol, dazu oft noch Estron, Progesteron und Testosteron.

Bei FSH zeigen sich typischerweise Konzentrationen von weniger als 50 IE/l, LH liegt meist im Bereich von 20 - 100 IE/l und Estradiol bewegt sich üblicherweise im Bereich von rund 5 - 20 pg/ml, wenn es sich um die Menopause handelt. Die Progesteronwerte liegen dann typischerweise bei weniger als 1 ng/ml.

Behandlung der Wechseljahrsbeschwerden

Zunächst muss einmal abgeklärt werden, ob eine Therapie überhaupt angezeigt ist. Beeinträchtigt die Symptomlage die Lebensqualität nur wenig bis gar nicht, kann auf eine Behandlung häufig überhaupt verzichtet werden.

Ist die Lebensqualität, insbesondere durch die vasomotorischen Symptome, sehr stark beeinträchtigt, kann eine Hormonersatztherapie ins Auge gefasst werden. Die Hormonersatztherapie ist immer noch das am häufigsten angewendete Mittel in der Praxis. Verabreicht werden Gestagene und Östrogene auf verschiedene Art.

Bei Beginn der Behandlung ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Es handelt sich dabei um eine Langzeitbehandlung, deren einzige Indikation subjektiv empfundene Einschränkungen der Lebensqualität sind. Damit sind alle Risiken und möglichen Langzeitfolgen besonders zu beachten. Ein erhöhtes Risiko für Brustkrebserkrankungen, für Herzerkrankungen, für Gefäßverschlüsse (Thrombosen) sowie für Gallenblasenentzündungen und für Osteoporose sowie möglicherweise für Demenz sollte im Einzelfall immer sorgfältig abgewogen werden.

Kontraindikationen, wie bestehende Herzkrankheiten, Störungen der Blutgerinnung und/oder aufgetretene Gefäßverschlüsse sowie bestehende Brustkrebserkrankungen müssen vor Behandlungsbeginn unbedingt ausgeschlossen werden. Während der Behandlung sind regelmäßige jährliche Untersuchungen zur Kontrolle nötig, dazu gehören auch PAP-Abstriche und Brustuntersuchungen. Daneben sollten Gewicht und Blutdruck kontrolliert werden.

Die Behandlung selbst kann auf unterschiedliche Weise stattfinden. Entweder es wird allein Östrogen verabreicht, oder eine Kombination aus Östrogen und Gestagen. Welche Hormone verabreicht werden können, hängt davon ab ob die Patientin noch ihre Gebärmutter hat. Wurde diese entfernt, werden Präparate, die ausschließlich Östrogen enthalten, wie z.B. Evorel, Elleste Solo, Premarin oder Livial, verwendet.

Bei Frauen mit Gebärmutter kommen ausschließlich Kombinationspräparate, die sowohl ein Östrogen als auch ein Gestagen enthalten in Frage. Da Östrogen das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut anregt, muss ein zusätzlich ein Gestagen eingenommen werden, damit es nicht zu einem übermäßigen Wachstum und einer bösartigen Entartung kommt. Zu den Kombinationspräparaten zählen:

  • Elleste Duet
  • Elleste Duet Conti
  • Evorel Conti
  • Evorel Sequi
  • Climopax

Die Verabreichung kann dabei entweder in Tablettenform erfolgen, oder aber über Cremes und Salben (sogenannte transdermale Anwendung). Mögliche Vorerkrankungen oder Beschwerden bestimmen dabei die Auswahl der jeweiligen Anwendung. So ist bei Patienten mit Migräne beispielsweise die transdermale Anwendung immer vorzuziehen.

Eine Therapie mit pflanzlichen Hormonersatzstoffen ist grundsätzlich möglich und in vielen leichteren Fällen sogar ausreichend. Dazu gehören unter anderem folgende Pflanzen:

  • Mönchspfeffer
  • Rotklee
  • sibirischer Rhabarber
  • Traubensilberkerze

Auch typisch asiatische Speisen, insbesondere Tofu, Soja und grüner Tee enthalten sogenannte Phytoöstrogene, die in größeren Mengen ebenfalls wirksam sein können. Allerdings ist die Anwendung auf leichtere Beschwerdebilder beschränkt.

Ohne die Gabe von chemisch hergestellten oder pflanzlichen Hormonen besteht in vielen leichteren Fällen die Möglichkeit, Melatonin einzunehmen, das als vergleichsweise harmlos gilt, dessen Wirkung aber bei längerfristiger Einnahme noch nicht hinreichend erforscht ist (lediglich bis zu 3 Monaten).

Anticholinergika (auf den Parasympathikus wirkende Medikamente, die sehr häufig bei überaktiver Blase eingesetzt werden) lindern zwar leichtere klimakteriale Beschwerden, werden in der Praxis aber so gut wie nie eingesetzt, und sind sicherlich nicht das Mittel der ersten Wahl beim klimakterialen Syndrom.

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