Für Männer mit Impotenz (Erektionsstörungen), die auf Viagra und Cialis nicht reagieren, gibt es einige Alternativen zur medikamentösen Behandlung. Dazu zählt der Wirkstoff Vardenafil. Er ist im Arzneimittel Levitra der deutschen Firma Bayer AG, einer runden, orangefarbenen Tablette, enthalten. Das Medikament wurde 2003 auf den Markt gebracht. In allen Ländern der EU sowie in der Schweiz ist der Wirkstoff Vardenafil rezeptpflichtig.

Übersicht über die Begleit- und Folgeerkrankungen von Adipositas

Die Liste an Begleit- und Folgeerkrankungen von Adipositas (Fettleigbigkeit) ist lang, hier folgt eine Auflistung der wichtigsten Krankheiten:

  • Diabetes (Zuckerkrankheit)

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erektionsstörungen (Impotenz)
  • hohes Cholesterin
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Folgeerkrankungen des Bewegungsapparates
  • Krebs
  • Rheumatische Erkrankungen
Begleit- und Folgeerkrankungen bei Adipositas

Mögliche Nebenwirkungen von Xenical

Xenical entfaltet seine Wirkung im Verdauungstrakt. Deshalb sind die meisten möglichen unerwünschten Wirkungen in Verbindung mit der der Einnahme dieses Medikaments, die Folge der örtlichen Wirkung von Xenical im Magen-Darm-Trakt.

Xenical zur Behandlung von Fettsucht

In den meisten Fällen treten lediglich Symptome leichter Natur auf. Sie erscheinen zumeist zu Behandlungsbeginn und hierbei insbesondere nach fettreichen Mahlzeiten. Gewöhnlich verschwinden sie jedoch im weiteren Fortgang der Therapie. Wichtig ist hierbei allerdings auch, dass die empfohlene Ernährungsweise eingehalten wird.

Sehr häufige Nebenwirkungen

Mehr als einer von zehn Anwendern von Xenical leidet nach der Einnahme des Medikaments unter Kopf- oder Bauchschmerzen, einem erhöhten Stuhldrang oder vermehrten Stühlen.

Weitere sehr häufige Nebenwirkungen sind eine erhöhte Neigung zu Blähungen mit Stuhlabgang sowie ein Abgang von öligem Sekret, fettige, ölige oder flüssige Stühle. Zudem traten bei einigen Typ-2-Diabetikern niedrige Blutzuckerwerte auf.

Sehr häufige Nebenwirkungen
Kopfschmerzen Bauchbeschwerden
Flatulenzen mit Stuhlabgang fettiger oder öliger Stuhl
Bauchschmerzen Stuhldrang oder vermehrter Stuhl
Abgang von öligem Sekret niedrige Blutzuckerwerte (trat bei einer geringen Anzahl von Typ 2-Diabetikern auf)

Häufige Nebenwirkungen

Zwischen einem und zehn von 100 Anwendern leidet nach der Einnahme von Xenical an Schmerzen oder anderen Beschwerden im Mastdarm (Rektum), weichen Stühlen oder an Schwierigkeiten beim willentlichen Zurückhalten von Stühlen (Stuhlinkontinenz).

Eine geringe Anzahl von Typ-2-Diabetikern leidet unter Blähungen. Weitere häufige Nebenwirkungen sind Zahn- oder Zahnfleischbeschwerden, ein unregelmäßiger Menstruationszyklus und eine allgemeine Abgeschlagenheit.

Häufige Nebenwirkungen
Stuhlinkontinenz weiche Stühle
Rektumschmerzen Veränderungen des Menstruationszyklus
Zahn-/Zahnfleischbeschwerden Rektumbeschwerde
Abgeschlagenheit Blähungen (trat bei einer geringen Anzahl von Typ 2-Diabetikern auf)

Sehr häufige und häufige Nebenwirkungen von Levitra

Sehr häufig bedeutet, dass diese Nebenwirkungen mehrere von zehn Anwendern bisher bekamen. Bei dem Arzneimittel Levitra können demnach laut Herstellerhinweis sehr häufig Kopfschmerzen eine Begleiterscheinung sein.

Levitra zur Behandlung von Erektionsstörungen

Zu den häufigen Nebenwirkungen von Levitra, die bei etwa einem von zehn Anwendern auftreten, gehören:

  • Schwindel
  • Verdauungsstörungen
  • verstopfte oder laufende Nase
  • Gesichtsrötung

Definition

Vardenafil ist ein medizinischer Wirkstoff, der in Medikamenten zur Behandlung von erektiler Dysfunktion bei Männern enthalten ist. Er wird als Filmtablette oral eingenommen und ermöglicht einen verstärkten Blutfluss in den Penis. Dadurch kann eine ausreichend starke und lange Erektion entstehen, mit der ein befriedigender Geschlechtsverkehr möglich wird.

Chemische Strukturformel von Vardenafil

Der Wirkstoff wurde 2003 in Europa durch die Europäische Kommission zugelassen. Auf dem Markt sind aktuell Medikamente mit einer Dosis von fünf, zehn und 20 Milligramm Vardenafil erhältlich.

Die empfohlene Dosis liegt bei zehn Milligramm. Abhängig davon, wie das Medikament beim jeweiligen Patienten wirkt und wie er es verträgt, kann der Arzt die Dosis erhöhen oder senken. Pro Tag darf maximal eine Tablette sowie eine Höchstdosis von 20 Milligramm Vardenafil eingenommen werden.

Der Betroffene sollte die Tablette möglichst 25 bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr zu sich nehmen. So bleibt ausreichend Zeit, damit sich die Wirkung entfaltet.

Vardenafil muss von einem Arzt verschrieben werden und ist nur auf Rezept erhältlich.

Anwendungsgebiete

Der Wirkstoff wird bei erektiler Dysfunktion, also Impotenz, bei erwachsenen Männern eingesetzt. Sie können entweder keine Erektion bekommen oder diese nicht lange genug aufrechterhalten, um Geschlechtsverkehr zu haben. Das liegt an der unzureichenden Blutzufuhr im Penis. Die Ursachen dafür können körperlich und/oder psychisch sein. Das Medikament erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine harte Erektion, wodurch der Geschlechtsverkehr möglich wird.

Die sexuelle Lust steigert Vardenafil nicht, da es sich nicht um ein Aphrodisiakum handelt. Für Männer mit niedrigem Libido aber keiner Erektionsstörung ist das Medikament daher nicht geeignet.

Wirkungsweise

Bei dem Wirkstoff handelt es sich um einen Phosphodiesterase-5-Hemmer, kurz PDE-5-Hemmer. Das Enzym Phosphodiesterase V kommt vor allem in den Schwellkörpern vor und baut dort bestimmte Botenstoffe ab, wodurch die Blutgefäße erschlaffen. Wird dieses Enzym durch den Wirkstoff Vardenafil gehemmt, erweitern sich die Blutgefäße. Es kann mehr Blut in den Penis und somit in die Schwellkörper fließen, wodurch eine harte Erektion entsteht.

Wirkungsmechanism von PDE-5-Hemmern

Laut mehreren Studien wirkt das Medikament bei den meisten Männern nach rund 25 Minuten. In Einzelfällen tritt eine Wirkung bereits 15 Minuten nach der Einnahme auf. Vardenafil kann anschließend bis zu vier oder fünf Stunden lang wirken. In diesem Zeitraum kann der Mann mehrere Erektionen haben. Nach einem Samenerguss geht die Erektion ganz normal zurück.

Vardenafil selbst löst jedoch keine Erektion aus. Dafür ist genau wie bei potenten Männern eine sexuelle Stimulation nötig.

Nebenwirkungen von Vardenafil

Studien haben gezeigt, dass die meisten unerwünschten Nebenwirkungen leicht bis mäßig ausgeprägt sind und nur kurze Zeit andauern. Kopfschmerzen traten nach der Einnahme am häufigsten auf. Zudem rötete sich die Gesichtshaut einiger Patienten und andere litten unter einer verstopften oder laufenden Nase.

Weitere Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt: Patienten klagen zum Teil über Magenschmerzen, Verdauungsstörungen und Übelkeit.

Einige Patienten berichteten von Schwindelgefühlen, Sehstörungen und einer Überempfindlichkeit gegen Helligkeit nach der Einnahme von Vardenafil. Am Anfang der Behandlung sollten Betroffene daher weder Auto fahren noch gefährliche Werkzeuge oder Maschinen bedienen. Dies ist erst zu empfehlen, wenn nach längerer Einnahme des Medikaments keine derartigen Nebenwirkungen aufgetreten sind.

In einigen wenigen Fällen verloren Patienten ihr Sehvermögen komplett. Es konnte bisher allerdings nicht nachgewiesen werden, ob das Medikament der Auslöser für den Sehverlust war. Treten Sehstörungen auf, sollte der Betroffene keine weitere Tablette einnehmen und sich an seinen Arzt wenden.

Gegenanzeigen von Vardenafil

Wer einen verformten Penis besitzt, sollte bei der Einnahme von Vardenafil vorsichtig sein oder darauf verzichten. Verformungen treten beispielsweise bei der Krankheit Induratio penis plastica aufgrund von Verhärtungen auf.

Für Patienten mit Blutungsstörungen oder Erkrankungen des blutbildenden Systems ist Vorsicht geboten.

In Ausnahmefällen kann eine allergische Reaktion auf Vardenafil auftreten. Wer auf einen der anderen Bestandteile von Levitra allergisch ist, darf das Medikament nicht einnehmen. Neben Vardenafil enthält Levitra unter anderem Crospovidon, Hypromellose und Eisen(III)-oxid. Zu den Symptomen für eine allergische Reaktion zählen Hautausschlag, Juckreiz und Kurzatmigkeit sowie das Anschwellen des Gesichts oder der Lippen.

Betroffene sollten einen Arzt konsultieren, der weiß, welche Medikamente der Patient nimmt. Der Arzt entscheidet, ob eine Einnahme, gegebenenfalls mit niedriger Dosierung, möglich ist. Er muss zudem im Laufe der Behandlung darüber entscheiden, ob eine Erhöhung oder Senkung der eingenommenen Dosis zu empfehlen ist. Wenn der Arzt aufgrund einer schweren Krankheit zum Verzicht auf Sex rät, sollte der Betroffene Vardenafil nicht einnehmen.

Der Wirkstoff ist nur für Männer über 18 Jahre bestimmt und darf nicht von Frauen eingenommen werden.

Wechselwirkungen

Vardenafil verträgt sich nicht mit nitrathaltigen Medikamenten oder Molsidomin. Diese Medikamente nehmen Patienten mit Angina pectoris, einer Verengung der Herzkranzgefäße. In diesem Fall ist Vardenafil nicht zur Behandlung von Erektionsstörungen geeignet. Geschlechtsverkehr kann bei Herzbeschwerden, -erkrankungen und -rhythmusstörungen generell gefährlich sein, weshalb eine Medikamenteneinnahme nur in Ausnahmefällen sinnvoll ist.

Bei Patienten, die Alpha-Blocker einnehmen, kann Vardenafil eine gesundheitlich gefährliche Senkung des Blutdrucks hervorrufen. Für Betroffene mit niedrigem Blutdruck wird die Anwendung von Vardenafil generell nicht empfohlen.

Bei schweren Leber- und Nierenschäden sowie kurz nach einem Schlaganfall oder Herzinfarkt sollte der Wirkstoff nicht eingesetzt werden. Dies gilt ebenfalls für Dialyse-Patienten sowie für Männer über 75 Jahre mit Pilzerkrankungen, die Ketoconazol oder Itraconazol einnehmen.

Für Patienten mit HIV, die Ritonavir oder Indinavir nehmen, ist Vardenafil nicht geeignet.

Um negative Wechselwirkungen zu vermeiden, sind Medikamente mit Vardenafil verschreibungspflichtig.

Nicht nur andere Medikamente können die Wirkung von Vardenafil beeinflussen. Leidet der Betroffene vor dem Geschlechtsverkehr unter Anspannung und Nervosität, wird dadurch unter Umständen ebenfalls die Wirkung verhindert.

Studien zu Vardenafil

Mehrere Studien haben die Wirkung von Vardenafil belegt, darunter eine klinische Studie der Aristoteles-Universität in Thessaloniki, Griechenland, aus dem Jahr 2003. Bei den Probanden handelte es sich um Männer mit erektiler Dysfunktion, bei denen Viagra selbst in der höchsten verfügbaren Dosis nicht gewirkt hatte. Ihnen wurde das Medikament Levitra verabreicht.

Sildenafil und Vardenafil

Im Vergleich zur Kontrollgruppe, die ein Placebo erhielt, hatten die Probanden mit einer fast dreimal höheren Wahrscheinlichkeit erfolgreich Geschlechtsverkehr. 46,1 Prozent der Studienteilnehmer, die Levitra erhielten, und 16,1 Prozent der Männer, die ein Placebo einnahmen, hatten anschließend erfolgreichen Geschlechtsverkehr.

Die Probanden, die Vardenafil nahmen, hatten vor Beginn der Studie zu 10,1 Prozent erfolgreichen Geschlechtsverkehr. Während der Studie stieg die Wahrscheinlichkeit dank der Einnahme von Levitra auf 46,1 Prozent.

An der Studie nahmen 463 Männer teil, denen vier Wochen lang Levitra mit einer Vardenafil-Dosis von zehn Milligramm beziehungsweise ein Placebo verabreicht wurde. Die Zuteilung des Medikaments erfolgte randomisiert. In den folgenden vier Wochen wurde die Dosis je nach Reaktion des Probanden auf 20 Milligramm erhöht oder auf fünf Milligramm reduziert.

Quellen:

Krebserkrankungen

Das Risiko, an Krebs zu erkranken, ist bei übergewichtigen Personen im Vergleich zu Normalgewichtigen erhöht. Übergewichtige entwickeln häufiger Prostata-, Enddarm- und Dickdarmkarzinome. Bei übergewichtigen Frauen steigt zudem das Risiko an Tumoren der Gebärmutterschleimhaut und gynäkologischen Tumoren (besonders Gallenblasen- und Brustkarzinome).

Krebserkrankungen bei Adipositas
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