Trichomoniasis ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die Menschen mit einzelligen Parasiten, den Geißeltierchen "Trichomonas vaginalis" (Trichomonaden) infiziert. Diese brauchen zum Überleben ein feuchtes Milieu und nisten sich in der Scheide, der Harnröhre und dem Darm ein.

Bei medilico ist es möglich ein Rezept für die medikamentöse Behandlung von Trichomoniasis anzufordern. Es ist auch möglich direkt das Medikament, mit einem online Rezept, zu kaufen. Zu der medikamentösen Behandlung von Trichomoniasis kommt das Medikament Metronidazol von der Gruppe der Nitroimidazole in Frage. Um ein Rezept oder das Medikament online zu bestellen, füllen Sie einen medizinischen Fragebogen aus. Dieser wird von einem unsere Ärzte begutachtet und bei Eignung der Behandlung wird das Rezept ausgestellt.

  • Online Rezept
    von unserem Arzt
  • Rezept gültig
    in jeder Apotheke
  • Gratis Zustellung
    am folgenden Werktag
  • Gesamtpreise
    Keine versteckten Gebühren

Metronidazol

Hergestellt von Almus

Metronidazol ist ein Vertreter der Nitroimidazol-Antibiotika und wird zur Behandlung von bakeriellen Infektionen eingesetzt. Metronidazol wirkt effektiv bei Trichomoniasis und einer bakteriellen Vaginose. Abhängig von der Infektion wird das Arzniemittel einmalig oder über den Zeitraum von sieben Tagen eingenommen. Bei medilico können Sie Metronidazol diskret online bestellen.

mehr erfahren Metronidazol
Bestellen Sie Metronidazol
Gratis Lieferung am nächsten Werktag Rezept inklusive
Bestellen Sie jetzt Metronidazol
Hervorragend Trustpilot 4.5 / 5 Kunden haben eine Bewertung auf trustpilot abgegeben

Definition von Trichomoniasis

Trichomoniasis ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die Menschen mit einzelligen Parasiten, den Geißeltierchen "Trichomonas vaginalis" (Trichomonaden) infiziert. Diese brauchen zum Überleben ein feuchtes Milieu und nisten sich in der Scheide, der Harnröhre und dem Darm ein.

Trichomoniasis gehört mit schätzungsweise 175 bis 200 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr weltweit zu den am häufigsten auftretenden Geschlechtskrankheiten. In Deutschland ist sie allerdings deutlich seltener anzutreffen als in anderen Ländern. Frauen, vor allem ältere Frauen, sind häufiger betroffen als Männer. Etwa 10 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter und 20 bis 30 Prozent der Frauen, die an einer Entzündung im Genitalbereich leiden, sind mit den Geißeltierchen infiziert.

Da die Infektion häufig ohne Symptome verläuft, bleibt sie oft unerkannt und damit unbehandelt. Das hat zwei Folgen: Zum einen besteht die erhöhte Gefahr, die Geißeltierchen und damit die Erkrankung unwissentlich zu übertragen. Zum anderen kann sie ohne Behandlung einen chronischen Verlauf nehmen und über viele Jahre bestehen bleiben. Nur in etwa 20 Prozent der Fälle gelingt es dem körpereigenen Immunsystem, ohne medikamentöse Behandlung die Parasiten auszuschalten.

Ursachen und Übertragung von Trichomoniasis

Trichomoniasis wird von parasitären Geißeltierchen (Flagellaten) namens "Trichomons vaginalis" ausgelöst, die über den direkten Schleimhautkontakt über Vaginalflüssigkeit oder Sperma beim Sexualakt übertragen werden. Dazu gehören der ungeschützte Vaginalverkehr und Analverkehr sowie Petting und die gemeinsame Benutzung von Sexspielzeug. Schätzungen zufolge liegt das Risiko, sich beim Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person mit Trichomoniasis anzustecken, bei etwa 70 Prozent.

Andere Übertragungswege wie zum Beispiel auf Toiletten, in der Sauna oder in öffentlichen Schwimmbädern sind möglich, aber unwahrscheinlich. Die gerade einmal 8 bis 25 Mikrometer kleinen und sehr empfindlichen Geißeltierchen können nur innerhalb eines menschlichen Wirts überleben. Außerhalb des menschlichen Körpers oder einer anderen durchgängig feuchten Umgebung ist ihre Lebensdauer sehr gering.

Symptome von Trichomoniasis

Nicht immer geht eine Trichomoniasis-Infektion mit Symptomen einher. Nur bei etwa jeder zweiten betroffenen Frau und bei einem noch geringeren Anteil der infizierten Männer äußert sich Trichomoniasis in körperlichen Beschwerden. Diese treten frühestens einige Tage nach der Infektion auf, es kann allerdings in manchen Fällen bis zu vier Wochen dauern, bis sich - wenn überhaupt - Symptome zeigen.

Bei Frauen äußert sich die Trichomoniasis meistens durch eine Scheidenentzündung mit folgenden Beschwerden:

  • Rötungen des Genitalbereichs
  • starker Juckreiz
  • weiß-gelblich-grünlicher, schaumiger und unangenehm riechender Ausfluss
  • verstärkter Harndrang

Außerdem können Unterbauchschmerzen sowie Schmerzen beim Wasserlassen oder Geschlechtsverkehr auftreten. Bei infizierten Männern äußert sich eine Trichomoniasis, wenn überhaupt, in Form einer Eichel-, Harnröhren-, Blasen- oder Prostataentzündung. Sie geht einher mit:

  • einem glasigen Ausfluss aus der Harnröhre
  • verstärktem / ständigem Blasendruck
  • leichtem Brennen nach dem Wasserlassen oder Geschlechtsverkehr

Unabhängig von den beobachtbaren akuten Symptomen birgt die Erkrankung weitere Risiken: Sie scheint (vor allem bei Frauen) die Übertragung des HI-Virus zu erleichtern, da die mit der Trichomoniasis häufig einhergehende Entzündung des Gebärmutterhalses die Schleimhautbarriere zerstört. So kann das HI-Virus leichter eindringen und mit ihm Immunzellen in die entzündete Schleimhaut wandern, die dort von dem HI-Virus angegriffen werden. Die erhöhte Infizierbarkeit gilt ebenfalls für Frauen, die bereits HIV-positiv sind: Mit einer Trichomoniasis-Infektion überträgt sich das HI-Virus leichter an ihren Partner.

Eine aufsteigende Infektion kann eine entzündliche Verklebung der Eileiter verursachen, die im schlimmsten Fall zu Unfruchtbarkeit führt. Die Nieren können ebenfalls durch die aufsteigende Infektion betroffen sein. In seltenen Fällen kommt es bei infizierten Männern zu einer aufsteigenden Infektion, die zu chronischen Entzündungen in den Nebenhoden oder der Prostata führen kann.

Bei Schwangeren erhöht eine Trichomoniasis die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen vor und bei der Geburt. Das Risiko eines vorzeitigen Blasensprungs mit Frühgeburt beziehungsweise eines niedrigen Geburtsgewichtes des Kindes steigt.

Diagnostik von Trichomoniasis

Die Diagnose einer Trichomoniasis erfolgt, wenn die Existenz von Geißeltierchen im menschlichen Körper nachgewiesen wurde. Bei Frauen ist der Nachweis tendenziell leichter zu führen als bei Männern. Dies ist über eine Untersuchung eines Abstrichs aus der Scheide, der Harnröhre oder dem Urin möglich. Unter dem Mikroskop zeigen sich die Geißeltierchen, die durch ihre birnenförmige Kontur und ihren langen peitschenähnlichen Geißeln gekennzeichnet sind. Ebenfalls typisch ist die torkelnde Fortbewegung der Parasiten.

Hinweise auf eine Trichomoniasis liefert außerdem der pH-Wert in der Scheide. Ist er höher als 6,0, kann dies ein Hinweis auf eine Trichomoniasis-Infektion sein. Ein weniger saurer pH-Wert kann jedoch ebenso auf eine andere Erkrankung hindeuten.

Liefert der Abstrich selbst keine eindeutige Antwort, kann es sinnvoll sein, eine Kultur von Erregern anzulegen, um zu einer sicheren Diagnose zu kommen. Der Ausschluss von anderen Infektionen wie zum Beispiel Syphilis oder Chlamydien ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik.

Behandlung von Trichomoniasis

Die Standardbehandlung von Trichomoniasis besteht in der Gabe eines gut wirksamen Antibiotikums. Hierbei handelt es sich in der Regel um Metronidazol oder Tinidazol. Das Mittel wird üblicherweise in Form einer einmaligen Tablettengabe verabreicht. Ist die Wirkung des Medikaments unzureichend, muss die Behandlung um etwa eine Woche verlängert werden. Anschließend ist der Behandlungserfolg bei einer Kontrolluntersuchung zu überprüfen.

Metronidazol ist nicht nur in Tablettenform, sondern ebenso als Vaginalgel erhältlich. Im Einzelfall kann dieses Gel die orale Wirkstoffgabe ergänzen, sie wegen ihrer geringeren Stärke aber niemals ersetzen. Der Wirkstoff darf nicht eingesetzt werden, wenn folgende Gegenanzeigen bestehen:

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
  • Erkrankungen des Zentralen Nervensystems (ZNS)
  • Bluterkrankungen
  • schwere Leberschäden
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Für einen nachhaltigen Behandlungserfolg ist es unerlässlich, den Sexualpartner in die Behandlung einzubeziehen. Während der Behandlung ist auf sexuelle Aktivitäten zu verzichten, um die Übertragung der Trichomoniasis und eine erneute eigene Ansteckung (Ping-Pong-Effekt) zu vermeiden.

Im Rahmen der Behandlung bilden sich Antikörper, die jedoch nur wenige Wochen lang überleben. Deshalb ist es möglich, sich im Laufe des Lebens immer wieder mit Trichomoniasis anzustecken. Einen sicheren Infektionsschutz bietet nur die konsequente Verwendung von Kondomen.

So funktioniert unser Service
    • Wählen Sie ein Medikament

      Wählen Sie das Medikament aus, das Sie gerne bestellen möchten und fahren Sie mit der ärztlichen Online-Konsultation fort.

    • Füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus

      Füllen Sie unseren medizinischen Fragebogen aus. Aufgrund Ihrer Angaben beurteilt unser Arzt, welches Medikament für Sie geeignet ist und ob ein Rezept ausgestellt werden kann.

    • Arzt stellt ein Rezept aus

      Unser Arzt überprüft Ihre Angaben, stellt ein Rezept aus und die Apotheke verschickt Ihre Bestellung.

    • Medikament wird am nächsten Werktag zugestellt

      Unsere Apotheke überprüft Ihre Bestellung erneut, um sicher zu stellen, dass Sie das richtige Medikament erhalten. Bei Bestelleingang vor 17:30 Uhr erhalten Sie Ihr Medikament bereits am nächsten Werktag.