Tripper ist eine sexuell übertragbare Erkrankung, die durch das Bakterium "Neisseria gonorrhoeae" ausgelöst wird. Aus diesem Grund ist Tripper zusätzlich unter dem Namen "Gonorrhoe" bekannt. Pro Jahr infizieren sich weltweit etwa 100 Millionen Menschen mit dem Bakterium Neisseria gonorrhoeae. Männer und Frauen können gleichermaßen an Tripper erkranken, wobei junge Erwachsene besonders davon betroffen sind.

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Tripper Behandlung

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Tripper (Gonorrhoe) wird mit einer Kombinationstherapie bestehend aus den beiden Antibiotika Azithromycin und Cefixim behandelt. Eine einmalige Einnahme ist ausreichend, um die Tripper-Bakterien abzutöten und die Symptome zu lindern. Bei medilico können Sie die Tripper Behandlung inklusive Rezept von unserem Arzt diskret online bestellen.

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Definition von Tripper

Tripper ist eine sexuell übertragbare Erkrankung, die durch das Bakterium "Neisseria gonorrhoeae" ausgelöst wird. Aus diesem Grund ist Tripper zusätzlich unter dem Namen "Gonorrhoe" bekannt. Das ursprünglich griechische Wort "Gonorrhoe" bedeutet übersetzt Samenfluss. "Tripper" stammt von dem niederdeutschen Wort "drippen" ab und bedeutet übersetzt "tropfen".

Die beiden Bezeichnungen für diese Geschlechtskrankheit deuten auf die Symptome hin, die für die Erkrankung typisch sind. Die Geschlechtskrankheit Tripper gibt es bereits seit vielen Jahrhunderten. Gonorrhoe gehört heute zu den besonders häufig auftretenden Infektionskrankheiten.

Pro Jahr infizieren sich weltweit etwa 100 Millionen Menschen mit dem Bakterium Neisseria gonorrhoeae. Männer und Frauen können gleichermaßen an Tripper erkranken, wobei junge Erwachsene besonders davon betroffen sind. Schwangere Frauen, die den Tripper-Erreger in sich tragen, können diesen während der Geburt auf das Neugeborene übertragen, was in der Regel eine schwerwiegende Bindehautentzündung beim Neugeborenen auslöst.

Das Ansteckungsrisiko von Tripper bzw. Gonorrhoe erhöht sich mit der Anzahl der häufig wechselnden Geschlechtspartner. Der Körper entwickelt, im Gegensatz zu vielen anderen Infektionskrankheiten, keine Antikörper gegen den Erreger von Gonorrhoe, weshalb eine wiederholte Ansteckung möglich ist.

Die Verwendung von Kondomen kann eine Ansteckung mit Tripper verhindern, bietet jedoch keinen vollständigen Schutz. Nach der Übertragung des Bakteriums beträgt die Inkubationszeit etwa zwei bis fünf Tage. Manchmal kann sich die Erkrankung schon nach einem Tag oder erst nach einer Woche bemerkbar machen.

Ursachen und Übertragung von Tripper

Die Ursache für Tripper ist das bewegliche Bakterium Neisseria gonorrhoeae, das zudem unter dem Namen Gonokokken bekannt ist. Dieser Erreger kommt nur bei Menschen vor und siedelt sich im Enddarm, in der Harnröhre, im Gebärmutterhals von Frauen und in den Schleimhäuten der Augen an. Die Übertragung von Tripper passiert hauptsächlich über ungeschütztem Geschlechtsverkehr.

Der Erreger wandert jedoch nicht nur beim Vaginalverkehr zu einem neuen Wirt. Bei anderen Sexualpraktiken, wie bei Anal- und Oralverkehr, kann es ebenfalls zu einer Ansteckung kommen. Zudem kann eine Übertragung über Hände oder die gemeinsame Verwendung von Gegenständen, wie Vibratoren oder Dildos, stattfinden.

Kommen Hände mit den infizierten Schleimhäuten in Kontakt und werden danach die Augen gerieben, so kann der Tripper-Erreger den sogenannten Augen-Tripper, unter dem Begriff "Gonokokken-Konjunktivitis" bekannt, auslösen, bei der es sich um eine spezielle Form von Bindehautentzündung handelt. Bei der Geburt eines Kindes kann die erkrankte Schwangere den Erreger ebenfalls auf die Bindehaut des Neugeborenen übertragen.

Wird Augen-Tripper bei Neugeborenen nicht behandelt, schwellen die Lider innerhalb weniger Tage an. Neben einer bestehenden Lichtempfindlichkeit kann die Entzündung im weiteren Krankheitsverlauf auf die Hornhaut übergehen und zur Erblindung führen.

Eine indirekte Übertragung über Hände oder Gegenstände als mögliche Übertragungsursache kommt übrigens nur in Frage, wenn diese sofort passiert, da Gonokokken außerhalb der Schleimhäute nur für eine kurze Zeit überleben. Deshalb stellen Gegenstände wie Türklinken, Toiletten und Handtücher kein Übertragungsrisiko dar.

Symptome von Tripper

Tripper löst bei Männern und Frauen unterschiedliche Symptome aus, die sich normalerweise innerhalb von zwei bis zehn Tagen nach einer Ansteckung zeigen. Bei Männern verursacht Gonorrhoe eine akute Harnröhrenentzündung, die sich durch einen Ausfluss aus der Harnröhre bemerkbar macht. Meist tritt der Ausfluss beim Wasserlassen am Morgen in einer gelblich-milchigen, eitrigen und manchmal übelriechenden Erscheinung auf.

Dazu können brennende Schmerzen kommen sowie eine Schwellung und Rötung der Harnröhrenöffnung. Unbehandelt kann sich die Infektion auf die Prostata, die Blase und die Hoden des Mannes ausbreiten, was zu Schmerzen und Schwellungen der Hoden sowie Schmerzen im Unterbauch führt. Zudem kann der Erreger zu einem Nebenhodenkanälchen Verschluss mit folgender Unfruchtbarkeit führen.

Breitet sich der Erreger über den Blutweg im ganz Körper aus, führt dies zu Fieberschüben, Schüttelfrost und schmerzhaften Sehnenscheiden- und Gelenkentzündungen. Bei Frauen zeigt sich die Tripper-Erkrankung durch Schmerzen beim Wasserlassen, begleitet von einem milchig-eitrigen Ausfluss aus der Scheide.

Die Folge einer unbehandelten Tripper-Erkrankung bei Frauen sind schwere Entzündungen der Geschlechtsorgane, die zu Unfruchtbarkeit führen können. Bei Frauen tritt zusätzlich oft eine Gebärmutterhalsentzündung auf, die von Fieber und heftigen Unterbauchschmerzen begleitet wird. Zudem können Eileiter, Eierstöcke und das Bauchfell von der Entzündung betroffen sein. Durch die Verbreitung der Gonokokken über die Blutbahn treten bei Frauen die gleichen Symptome wie bei Männern auf. Bei Verdacht auf Gonorrhoe sollte deshalb schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden.

Diagnostik von Tripper

Bei Verdacht auf Tripper stellt der Arzt die Diagnose mittels Abstrich. Hierfür werden Körpersekrete aus den Schleimhäuten entnommen, in denen Gonokokken vermutet werden. Bei Männern ist dies zumeist die Harnröhre, der Analbereich sowie der Rachenraum. Die Diagnose wird bei Frauen mittels Vaginalabstrich am Gebärmutterhals durchgeführt. Zusätzlich kann der Arzt einen Abstrich aus den Schleimhäuten der Harnrohre, des Afters und des Mundes der Frau entnehmen.

Bei Frauen ist eine umfassende Untersuchung besonders wichtig, da sich die Infektion vom Vaginalbereich leicht zum Analbereich ausbreiten kann. Die entnommenen Sekretproben überprüft der Arzt unter dem Mikroskop. Da die Tripper-Erreger jedoch nur mit einer 50-prozentigen Treffsicherheit mikroskopisch feststellbar sind, wird zusätzlich im Labor eine Kultur mit speziellen Transport- und Selektivmedien angelegt, um die in den Abstrichproben enthaltenen bakteriellen Enzyme nachweisen zu können.

Mit Hilfe dieser Kultur kann außerdem ein Test durchgeführt werden, der Aufschluss über eine mögliche Resistenz der Erreger gegen bestimmte Antibiotika gibt. Denn Tripper-Erreger sind zunehmend widerstandsfähig gegen unterschiedliche Antibiotika, sodass eine erfolgreiche Behandlung von Gonorrhoe nur mit Hilfe entsprechender Sensibilitätstests stattfinden kann. Wurde Tripper diagnostiziert, ist es wichtig, dass der Sexualpartner ebenfalls untersucht und behandelt wird, um eine erneute Ansteckung zu verhindern.

Behandlung von Tripper

In der Regel wird Tripper mit entsprechenden Antibiotika behandelt, die Gonokokken gezielt bekämpfen. Jedoch hat der Erreger mit der Zeit eine Resistenz gegen bestimmte Mittel, wie beispielsweise Penicillin, Ciprofloxacin, Ceftriaxon und Cefixim, entwickelt, weshalb der Arzt vor Verschreibung des Antibiotikums in der Regel einen Sensibilitätstest durchführt.

Oft kommt eine Antibiotika-Kombination von Cefriaxon und Azithromycin für die Behandlung von Tripper zum Einsatz, wobei Cefriaxon intravenös verabreicht und Azithromycin oral eingenommen wird. Alternativ zu Azithromycin kann das Antibiotikum Cefixim in Tablettenform verschrieben werden. Besteht keine Resistenz gegen diese Antibiotika, reicht normalerweise eine Gabe aus, um die Tripper-Erreger abzutöten.

Da Antibiotika bei immer mehr Patienten keine Wirkung gegen Tripper zeigen, wurden Forschungen unternommen, um Alternativen zu Antibiotika zu finden. Dabei konnte festgestellt werden, das Aspirin ebenfalls die Tripper-Erreger abtötet. Die Untersuchungen in Bezug auf den Einsatz von Aspirin gegen Gonokokken sind jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen, weshalb eine endgültige Aussage, ob Aspirin gegen Tripper wirkt, noch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit getroffen werden kann.

Tritt Augen-Tripper, beispielsweise bei Neugeborenen, auf, kommen antibiotische Augentropfen und Augensalben zum Einsatz, um die Erkrankung lokal zu behandeln. In jedem Fall soll bei einer diagnostizierten Gonorrhoe-Erkrankung der Sexualpartner mitbehandelt werden, da es sich bei Tripper um eine hoch ansteckende Geschlechtskrankheit handelt. Bei einer Infektion findet keine Immunisierung statt, was bedeutet, dass sich Menschen mehrmals mit dem Tripper-Erreger anstecken können.

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