Ureaplasma urealyticum ist ein zellwandloses, kleines (0,1 bis 0,6 Mikrometer großes) Bakterium, das zu den Mykoplasmataceae gezählt wird. Statt von einer Zellwand wird es von einer Membran umgeben. Es kann Teil der Normalflora des menschlichen Urogenitaltrakts sein und verursacht in diesem Fall keine Krankheitssymptome, sofern der Mensch über ein gesundes Abwehrsystem verfügt.

Bei medilico ist es möglich ein Rezept für die medikamentöse Behandlung der Ureaplasma urealyticum anzufordern. Es ist auch möglich direkt das Medikament, mit einem online Rezept, zu kaufen. Zu der medikamentösen Behandlung von Ureaplasma urealyticum kommen Antibiotika in Frage, hierzu zählen Azithromycin und Doxycyclin. Um ein Rezept oder das Medikament online zu bestellen, füllen Sie einen medizinischen Fragebogen aus. Dieser wird von einem unsere Ärzte begutachtet und bei Eignung der Behandlung wird das Rezept ausgestellt.

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Doxycyclin ist ein antibiotisches Arzneimittel zur Behandlung von Chlamydien, Urethritis & Ureaplasma. Neben der Therapie von sexuell übertragbaren Infektionen, wird das Medikament auch zur Vorbeugung von Malaria angewandt. Bei medilico können Sie Doxycyclin diskret online bestellen oder lediglich das Rezept anfordern und bei einer ortsansässigen Apotheke einlösen.

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Azithromycin

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Azithromycin ist ein Makrolid-Antibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen. Oftmals reicht eine einmalige Einnahme aus. Bei medilico können Sie nach einer Online-Konsultation Azithromycin bestellen oder lediglich ein Rezept anfordern, das Sie in der Apotheke Ihrer Wahl einlösen können.

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Definition von Ureaplasma urealyticum

Ureaplasma urealyticum ist ein zellwandloses, sehr kleines (0,1 bis 0,6 Mikrometer großes) Bakterium, das zu den Mykoplasmataceae gezählt wird. Statt von einer Zellwand wird es von einer Membran umgeben. Es kann Teil der Normalflora des menschlichen Urogenitaltrakts sein und verursacht in diesem Fall keine Krankheitssymptome, sofern der Mensch über ein gesundes Abwehrsystem verfügt.

Aufgrund seiner geringen Größe und Verformbarkeit kann das Bakterium menschliche Zellmembranen durch 0,45 Mikrometer große Poren passieren und lebt sowohl im Zellinneren als auch direkt auf den menschlichen Zellmembranen. Gegenüber Temperaturveränderungen und Trockenheit ist es sehr widerstandsfähig. Außer im Urogenitaltrakt kommt Ureaplasma urealyticum auch in der Lunge vor. Häufiger ist der Lungenbefall jedoch durch das verwandte Bakterium Mykoplasma pneumoniae.

Ursachen von Ureaplasma urealyticum

Ureaplasma urealyticum wird typischerweise durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Es ist zusätzlich möglich, über Blut, Speichel und Atmung angesteckt zu werden. Die Infektionsrate ist bei sexuell aktiven Frauen mit 67 % am höchsten. Bei Männern beträgt die Prävalenz etwa 50 %. Sexuell nicht aktive Frauen zeigen mit einer Rate von 40 % und postmenopausale Frauen mit 25 % geringere Prävalenzen.

Am geringsten ist das Vorkommen der Infektion bei Kindern und betrifft in dieser Gruppe etwa fünf Prozent. Der sogenannte vertikale Transfer von einer Mutter auf das ungeborene Kind wird mit einer Häufigkeit von 50 % geschätzt. Ob in der Folge Symptome beim Kind auftreten und wie schwer diese sind, unterscheidet sich von Fall zu Fall. Eine höhere Sterblichkeit im ersten Lebensjahr wird angenommen.

Symptome von Ureaplasma urealyticum

Eine Infektion mit Ureaplasma urealyticum kann insbesondere bei Frauen völlig symptomfrei verlaufen. Die möglichen Beschwerden sind weit gefächert und reichen von lokalen Entzündungen wie Urethritis (Harnröhrenentzündung), Prostatitis (Entzündung der Vorsteherdrüse), Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung) und Orchitis (Hodenentzündung) bis zu Folgeerscheinungen wie Unfruchtbarkeit.

Bei mit Ureaplasma urealyticum infizierten Männern wurden Veränderungen des Spermas beobachtet. So war die Viskosität der Samenflüssigkeit höher, der pH-Wert und die Spermien-Konzentration geringer. Dabei ist anzumerken, dass Spermien bei niedrigen pH-Werten (saures Milieu) in eine Säurestarre fallen.

Bei Neugeborenen und Immungeschwächten können Lungenentzündungen, schwere Blutvergiftungen und Hirnhautentzündungen auftreten. Ein niedriges Geburtsgewicht (unter 2500 Gramm), chronische Lungenerkrankungen sowie eine bronchopulmonale Dysplasie (Lungenfehlbildung) sind ebenfalls mit einer Ureaplasma-Infektion assoziiert. Eine intrauterine (in der Gebärmutter) Infektion kann zu Abort oder Frühgeburt führen.

Diagnose von Ureaplasma urealyticum

Ureaplasma urealyticum kann auf einem Spezial-Nährboden kultiviert werden, nachdem eine Urinprobe, eine Probe der Samenflüssigkeit oder des Prostatasektrets oder ein Harnröhren- oder Scheiden-Abstrich entnommen wurde. Für die Diagnostik in der Schwangerschaft kann eine Fruchtwasseruntersuchung vorgenommen werden. Die Gramfärbung, die sich die unterschiedlichen Aufbauformen der Zellwände zunutze macht, lässt Ureaplasma ungefärbt zurück. Da Chlamydien, Gonokokken (Gonorrhoe, "Tripper") und Trichomonaden ähnliche Beschwerden verursachen können, ist eine Unterscheidung dieser Infektionen wichtig.

Es darf nicht vergessen werden, dass ein PCR-Nachweis (PCR: polymerase chain reaction; in vitro Methode zur Vervielfältigung der DNS) positiv auf Ureaplasma urealyticum sein kann und gleichzeitig eine Infektion mit einem anderen Bakterium vorliegen kann. Aus diesem Grund wird beim erstmaligen Auftreten von Symptomen meist nicht nach Ureaplasma gesucht.

Die Infektion mit anderen Erregern ist als Ursache der Beschwerden klinisch wahrscheinlicher. Kommt es jedoch gehäuft zu Symptomen, die nicht von Chlamydien, Gonokokken, Trichomonaden oder Mycoplasma genitalium ausgelöst worden sind, ist die Diagnostik für Ureaplasma sinnvoll.

Behandlung von Ureaplasma urealyticum

Viele Antibiotika (zum Beispiel Beta-Laktam-Antibiotika wie Penicilline und Cephalosporine), die die Zellwand von Bakterien zerstören, können zur Therapie einer Infektion mit Ureaplasmen nicht eingesetzt werden, da diese über keinerlei Zellwand verfügen. Daher werden Tetracycline wie Doxycyclin (erste Wahl) oder Makrolid-Antibiotika wie Erythromycin, Clarithromycin und Azithromycin (alternative Wahl) zur Behandlung einer Infektion verwendet und müssen über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen regelmäßig eingenommen werden.

Diese Antibiotikagruppen wirken über eine Hemmung der bakteriellen Proteinsynthese. Die Hemmung dieses Zellvorgangs verhindert die Vermehrung der Bakterien und führt über längere Zeit zum Absterben selbiger. Die Proteinsynthese des Menschen bleibt unbeeinträchtigt, da sich die Untereinheiten der Ribosomen des Menschen (Katalysatoren der Proteinbiosynthese) deutlich von den bakteriellen Ribosomen unterscheiden.

Um zu vermeiden, dass Sexualpartner re-infiziert werden, sollte der Partner mitbehandelt werden, auch wenn möglicherweise keine Symptome vorliegen. Die Therapie schwangerer oder stillender Frauen sollte nicht mit einem Tetracyclin erfolgen, da diese Medikamente zusammen mit Calcium in den kindlichen Zahnschmelz und Knochen eingebaut werden können. Stattdessen empfiehlt sich der Einsatz von Clarithromycin.

Zusätzlich ist dieses Makrolid-Antibiotikum sehr gut Plazenta-gängig und bei intrauterinen Infektionen wirksam. Wenn Fieber, starke Schmerzen oder andere Allgemeinsymptome die Beschwerden begleiten, kann zusätzlich eine fiebersenkende Schmerztherapie beispielsweise mit Paracetamol oder einem NSAR (nicht-steroidales Antirheumatikum) wie Ibuprofen erfolgen.

Kann einer Infektion mit Ureaplasma urealyticum vorgebeugt werden?

Da Ureaplasma urealyticum über ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden kann, empfiehlt sich die Verwendung von Kondomen. Ein sicherer Schutz ist dabei nicht gegeben, da nicht der gesamte Genitalbereich abgedeckt wird. Außerdem ist eine Übertragung auch auf anderen Wegen möglich. Die vertikale Übertragung von der Mutter auf das ungeborene Kind ist schwierig zu unterbinden. Versuche mit der prophylaktischen Gabe von Erythromycin waren wenig erfolgreich. Eine Prophylaxe mit Clarithromycin kann ausprobiert werden.

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