Der medizinische Begriff der Urethritis setzt sich zusammen aus dem Wort Urethra (Harnröhre) und der Endung -itis (Entzündung) und bezeichnet eine Entzündung der Harnröhre. Konkret handelt es sich um eine akute Entzündung der Harnröhrenschleimhaut, die genau wie die Blasenentzündung, zu den unteren Harnwegsinfekten gehört.

Bei medilico ist es möglich ein Rezept für die medikamentöse Behandlung von Urethritis anzufordern. Es ist auch möglich direkt das Medikament, mit einem online Rezept, zur Behandlung zu kaufen. Zu der medikamentösen Behandlung von Urethritis kommen Antibiotika in Frage, hierzu zählen Azithromycin, Doxycyclin und Zithromax. Um ein Rezept oder das Medikament online zu bestellen, füllen Sie einen medizinischen Fragebogen aus. Dieser wird von einem unsere Ärzte begutachtet und bei Eignung der Behandlung wird das Rezept ausgestellt.

  • Online Rezept
    von unserem Arzt
  • Rezept gültig
    in jeder Apotheke
  • Gratis Zustellung
    am folgenden Werktag
  • Gesamtpreise
    Keine versteckten Gebühren

Doxycyclin Kapseln

Hergestellt von Actavis

Doxycyclin ist ein antibiotisches Arzneimittel zur Behandlung von Chlamydien, Urethritis & Ureaplasma. Neben der Therapie von sexuell übertragbaren Infektionen, wird das Medikament auch zur Vorbeugung von Malaria angewandt. Bei medilico können Sie Doxycyclin diskret online bestellen oder lediglich das Rezept anfordern und bei einer ortsansässigen Apotheke einlösen.

mehr erfahren Doxycyclin Kapseln
Bestellen Sie Doxycyclin Kapseln
Gratis Lieferung am nächsten Werktag Rezept inklusive
Bestellen Sie jetzt Doxycyclin Kapseln
Hervorragend Trustpilot 4.5 / 5 Kunden haben eine Bewertung auf trustpilot abgegeben

Azithromycin

Hergestellt von Teva

Azithromycin ist ein Makrolid-Antibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen. Oftmals reicht eine einmalige Einnahme aus. Bei medilico können Sie nach einer Online-Konsultation Azithromycin bestellen oder lediglich ein Rezept anfordern, das Sie in der Apotheke Ihrer Wahl einlösen können.

mehr erfahren Azithromycin
Bestellen Sie Azithromycin
Gratis Lieferung am nächsten Werktag Rezept inklusive
Bestellen Sie jetzt Azithromycin
Hervorragend Trustpilot 4.5 / 5 Kunden haben eine Bewertung auf trustpilot abgegeben

Definition von Unspezifischer Urethritis

Der medizinische Begriff der Urethritis setzt sich zusammen aus dem Wort Urethra (Harnröhre) und der Endung -itis (Entzündung) und bezeichnet eine Entzündung der Harnröhre. Konkret handelt es sich um eine akute Entzündung der Harnröhrenschleimhaut, die genau wie die Blasenentzündung, zu den unteren Harnwegsinfekten gehört.

Eine Urethritis kann durch Krankheitserreger entstehen, die über die Harnröhre in den Körper gelangen. Sie kann Frauen und Männer betreffen, wobei Frauen aufgrund der anatomisch kürzeren Harnröhre häufiger daran erkranken als Männer. Die Symptome sind jedoch bei beiden Geschlechtern häufig dieselben: weißer oder grünlicher Ausfluss, ständiger Harndrang und Schmerzen beim Urinieren.

Je nach Erreger ist zwischen der Spezifischen Harnröhrenentzündung (verursacht durch Gonokokken, deshalb: gonorrhoische Urethritis) und der Unspezifischen Harnröhrenentzündung (verursacht durch andere Erreger, deshalb: nicht-gonorrhoische Urethritis) zu unterscheiden. Letztere kommt seltener vor und wird in der Regel durch Bakterien, Pilze oder einzellige Erreger übertragen. Häufig ist die Unspezifische Harnröhrenentzündung eine Erscheinungsform von Geschlechtskrankheiten und sexuell übertragbar.

Die Behandlung der Unspezifischen Harnröhrenentzündung ist von der Art der Erreger abhängig, deshalb ist eine sorgfältige Diagnostik sehr wichtig. Hierzu gehören eine körperliche Untersuchung und die Kontrolle eines Harnröhrenabstrichs. Wird die Unspezifische Harnröhrenentzündung früh erkannt und richtig behandelt, ist die Prognose für die Heilung gut. Unbehandelt besteht die Gefahr der Übertragung der Infektion und es steigt das Risiko für Komplikationen, die im schlimmsten Fall lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.

Ursachen und Übertragung von unspezifischer Urethritis

Die Harnröhre verläuft vom Ausgang der Blase bis zur äußeren Harnröhrenöffnung. Ihre Aufgabe ist es, den Harn (Urin) aus dem Körper nach außen abzugeben. Wenn auf dem umgekehrten Weg, durch die Harnröhre in die Blase Erreger gelangen, kann es zu einer Entzündung kommen.

Im Falle der Unspezifischen Harnröhrenentzündung (nicht-gonorrhoische Urethritis) handelt es sich meistens um eine bakterielle Infektion durch das Bakterium Chlamydia trachomatis (Chlamydien). Sie wird in den meisten Fällen durch sexuellen Kontakt übertragen. Weitere mögliche Erreger sind:

  • Korynebakterien
  • Mykoplasmen
  • Klebsiellen
  • Darmbakterien (zum Beispiel Escherichia coli)
  • Pilze (zum Beispiel Candida albicans)
  • parasitäre Einzeller (zum Beispiel Trichomonaden)
  • Herpesviren

In den meisten Fällen werden die Erreger beim Geschlechtsverkehr oder anderen Arten sexuellen Kontakts übertragen. Um einer Ansteckung vorzubeugen, ist die Verwendung von Kondomen beim Geschlechtsverkehr notwendig. Sie bietet zwar keinen 100%igen Schutz, aber in vielen Fällen verhindern sie eine Übertragung der Erreger. Es gibt jedoch wenige Fälle, in denen die Erreger auf anderem Wege in den Körper gelangen.

So ist es möglich, dass sich die Harnröhre durch allergische Reaktionen, chronische Erkrankungen oder mechanische Reizungen wie zum Beispiel durch einen Blasenkatheter während eines Krankenhausaufenthaltes entzündet. Solche Formen der Urethritis sind nicht ansteckend.

Symptome von Unspezifischer Urethritis

Die Unspezifische Harnröhrenentzündung zeichnet sich vor allem durch folgende Hauptsymptome aus:

  • weißlich-grünlicher Ausfluss aus der Harnröhre ("Urethralfluor")
  • ständiger Harndrang
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Jucken / Brennen in der Harnröhre

Nicht alle Patienten haben Schmerzen beim Wasserlassen und nicht bei jedem Betroffenen tritt der typische Ausfluss auf. Vor allem bei Frauen ist es oft der Fall, dass die Unspezifische Harnröhrenentzündung überhaupt keine Beschwerden verursacht oder diese so gering sind, dass sie nicht auffallen. In diesen Fällen wird die Harnröhrenentzündung häufig nicht entdeckt. Dies trifft bei einer Urethritis aufgrund einer Chlamydien-Infektion auf etwa 50 Prozent der Männer und bis zu 80 Prozent der Frauen zu.

Ohne Behandlung droht eine Ausbreitung der Infektion auf andere Organe und weitere Komplikationen. Diese können sich bei Männern in einer sehr schmerzhaften, akuten Entzündung der Prostata und der Nebenhoden äußern, die häufig mit Fieber und Schüttelfrost einhergeht. Bei Frauen droht unter anderem eine schmerzhafte Entzündung von Eileiter und Eierstöcken, die das Risiko einer Bauchhöhlen- beziehungsweise Eileiterschwangerschaft erhöht und bis zur Unfruchtbarkeit führen kann. Außerdem kann es zu einer Nierenentzündung kommen, bei der die Bakterien ins Blut gelangen und ein lebensbedrohliches Organversagen auslösen können.

Diagnostik von Unspezifischer Urethritis

Um eine Unspezifische Harnröhrenentzündung zu diagnostizieren, ist zunächst eine körperliche Untersuchung durchzuführen. Die Urethritis zeigt sich in der Regel in einer Rötung der Harnröhrenöffnung. Die Befragung des Patienten gibt Aufschluss über weitere Symptome wie Ausfluss, Schmerzen und so weiter.

Im zweiten Schritt ist ein eindeutiger Erregernachweis erforderlich. Dieser wird über einen Abstrich aus der entzündeten Harnröhre gewonnen. Hierzu führt der Arzt einen kleinen Drahtbügel etwas in die Harnröhre ein und untersucht das Abstrichmaterial dann unter dem Mikroskop. Während Chlamydien und Trichomonaden eher ein eitriges Sekret bilden, deutet ein glasiges Sekret eher auf Mykoplasmen als Erreger hin.

Sicherheit gibt jedoch nur eine Züchtung der aus dem Sekret gewonnenen Erreger auf dem Nährboden im Labor. Am besten geeignet ist hierfür eine Probe aus dem ersten Strahl des Morgenurins, da dieser die meisten Bakterien enthält. Sie erlaubt deshalb eine exakte Bestimmung des Erregers. Darüber hinaus ermöglicht sie es, zu testen, ob und welche Antibiotika gegen die Bakterien am wirksamsten sind.

Behandlung von Unspezifischer Urethritis

Je nachdem, welcher Erreger die Unspezifische Harnröhrenentzündung verursacht hat, gestaltet sich die medikamentöse Behandlung. Beruht die Urethritis auf einer bakteriellen Infektion oder einem Pilz, ist eine Behandlung in Form von Antibiotika oder Antimykotika (Antipilzmitteln) angeraten. Bei einer Infektion mit Chlamydien verschreibt der Arzt in der Regel Antibiotika aus der Gruppe der Makrolide wie zum Beispiel Erythromycin oder Clarithromycin.

Grundsätzlich gilt für jede Form von Harnröhrenentzündung die Empfehlung, viel zu trinken und dem häufigen Harndrang immer nachzugeben und auf Toilette zu gehen. Durch das viele Trinken und ständige Wasserlassen wird die Harnröhre häufig durchgespült. Das schwemmt die Bakterien leichter aus der Harnröhre aus und verhindert zugleich das Aufsteigen der Erreger in den Harnleiter oder die Blase.

Bestimmte Pflanzenextrakte regen die Harnproduktion an und unterstützen somit die Durchspülung der Harnwege. Hierzu gehören Birke, Brennnessel und Wacholder, die deshalb häufig Bestandteile von Blasen- und Nierentees sind. Verschiedene Fruchtsäfte wie zum Beispiel Cranberry-, Johannisbeer- oder Preiselbeersaft säuern den Urin an. Das erschwert die Vermehrung der Bakterien.

Außerdem sollten sich Patienten stets warmhalten und längeres Sitzen auf kaltem Untergrund vermeiden. Wer mit einer Urethritis zum Schwimmen geht, sollte danach möglichst schnell die nassen Badesachen ausziehen und sich gründlich abtrocknen. Bei einer sexuell übertragbaren Harnröhrenentzündung ist zu empfehlen, bis zur vollständigen Heilung auf sexuellen Kontakt zu verzichten. Um einen Ping-Pong-Effekt der Wiederansteckung zu vermeiden, ist es ratsam, dass sich der Partner beziehungsweise die Partnerin ebenfalls untersuchen und falls nötig behandeln lässt.

So funktioniert unser Service
    • Wählen Sie ein Medikament

      Wählen Sie das Medikament aus, das Sie gerne bestellen möchten und fahren Sie mit der ärztlichen Online-Konsultation fort.

    • Füllen Sie den medizinischen Fragebogen aus

      Füllen Sie unseren medizinischen Fragebogen aus. Aufgrund Ihrer Angaben beurteilt unser Arzt, welches Medikament für Sie geeignet ist und ob ein Rezept ausgestellt werden kann.

    • Arzt stellt ein Rezept aus

      Unser Arzt überprüft Ihre Angaben, stellt ein Rezept aus und die Apotheke verschickt Ihre Bestellung.

    • Medikament wird am nächsten Werktag zugestellt

      Unsere Apotheke überprüft Ihre Bestellung erneut, um sicher zu stellen, dass Sie das richtige Medikament erhalten. Bei Bestelleingang vor 17:30 Uhr erhalten Sie Ihr Medikament bereits am nächsten Werktag.