Vorzeitiger Samenerguss (oder: vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox) ist eine verbreitete sexuelle Funktionsstörung, bei der die Ejakulation des Mannes bei fast jedem Geschlechtsverkehr - unabhängig vom Sexualpartner - früher eintritt als erwünscht.

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Priligy

Hergestellt von berliner-chemie-menarini

Priligy ist ein Arzneimittel zur Behandlung einer vorzeitigen Ejakulation. Priligy enthält den aktiven Wirkstoff Dapoxetin, einen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), der eine bessere Kontrolle der Ejakulation ermöglicht. Bei medilico können Sie Priligy online mit Rezept von unserem Arzt kaufen oder nur das Rezept bestellen und bei einer Apotheke Ihrer Wahl einlösen.

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Definition

Vorzeitiger Samenerguss (oder: vorzeitige Ejakulation, Ejaculatio praecox) ist eine verbreitete sexuelle Funktionsstörung, bei der die Ejakulation des Mannes bei fast jedem Geschlechtsverkehr - unabhängig vom Sexualpartner - früher eintritt als erwünscht.

Es gibt in der wissenschaftlichen Theorie und Praxis keine einheitliche Definition darüber, wann ein vorzeitiger Samenerguss vorliegt. Die meisten Beschreibungen beinhalten jedoch drei zentrale Kriterien:

  1. Der Zeitraum zwischen dem Beginn der vaginalen Penetration und der Ejakulation ist sehr kurz.
  2. Der Betroffene kann den Zeitpunkt der Ejakulation nicht willentlich kontrollieren.
  3. Der vorzeitige Samenerguss stellt für den Betroffenen und/oder seine Partnerin beziehungsweise seinen Partner eine große psychische Belastung (Leidensdruck) dar.

In über 75 Prozent der Penetrationsversuche tritt der Samenerguss vor ("Ejaculatio ante portas") oder während des Eindringens auf. In einigen Fällen erfolgt die Ejakulation zwar erst nach der Penetration, aber viel früher, als es vom Mann gewünscht ist, häufig innerhalb von 1 bis 2 Minuten nach dem Eindringen ("vorzeitiger Samenerguss nach der Penetration").

Manche Definitionen berücksichtigen zudem die Befriedigung der Partnerin bzw. des Partners und sprechen erst dann von einer vorzeitigen Ejakulation, wenn der Kontrollverlust einen befriedigenden Geschlechtsverkehr zwischen den Partnern unmöglich macht.

Der vorzeitige Samenerguss kann ab der Pubertät und ab dann bei Männern jeden Alters auftreten. Die tatsächliche Auftretenshäufigkeit ist schwer zu ermitteln, da diese sexuelle Störung immer noch ein Tabuthema ist und viele Betroffene aus Scham keine ärztliche Hilfe suchen. Schätzungen gehen jedoch davon aus, dass etwa 20 bis 25 Prozent der Männer unter einem vorzeitigen Samenerguss leiden, der damit die häufigste sexuelle Störung des Mannes darstellt. Die Ursachen für eine vorzeitige Ejakulation sind vielfältig.

Bei der Ejaculatio praecox gibt es die Unterscheidung zwischen der primären (angeborenen) und sekundären (erworbenen) Form. Während die primäre Form schon bei den ersten sexuellen Aktivitäten auftritt und eher auf körperliche Ursachen zurückzuführen ist, ist die sekundäre Form häufiger psychisch bedingt. Letztere kann ebenso durch eine Verringerung des sexuellen Verlangens entstanden sein und tritt häufig in Verbindung mit einer Erektionsstörung (erektile Dysfunktion) auf.

Ursachen von vorzeitigen Samenerguss

Die Ursachen für die vorzeitige Ejakulation sind bislang noch nicht abschließend geklärt. Früher nahmen Wissenschaftler an, dass der vorzeitige Samenerguss vor allem Ausdruck einer psychischen Störung oder das Ergebnis früher sexueller Erfahrungen ist. Mögliche psychische Ursachen sind beispielsweise:

  • frühkindliche sexuelle Störungen
  • sexuelles Leistungsdenken
  • unrealistische Vorstellungen über Sexualität
  • Versagensangst

Ein vorzeitiger Samenerguss kann in Zusammenhang mit Angststörungen auftreten, wobei unklar ist, welche der beiden Störungen Ursache und Folge ist.

Heute geht die Forschung eher davon aus, dass der vorzeitige Samenerguss durch bestimmte neurophysiologische beziehungsweise hirnchemische Prozesse verursacht wird, die für die Auslösung der Ejakulation verantwortlich sind. In diesem Zusammenhang ist vor allem der Botenstoff Serotonin zu nennen, der die Dauer bis zur Ejakulation verlängern kann. Ein vorzeitiger Samenerguss kann beispielsweise auftreten, wenn ein Serotonin-Mangel oder Ungleichgewicht besteht.

Darüber hinaus können bestimmte Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus, Harnwegsinfekte, chronische Prostataentzündung (Prostatitis) oder Schilddrüsenfunktionsstörungen eine vorzeitige Ejakulation hervorrufen. Des Weiteren kann der frühe Samenerguss eine unerwünschte Nebenwirkung von anderen Arzneimitteln sein. Diese tritt unter anderem bei bestimmten Schmerzmitteln (Opiaten) oder Parkinson-Medikamenten auf.

Unabhängig davon gibt es verschiedene Faktoren, die das Auftreten einer Ejaculatio praecox begünstigen können. Hierzu gehört unter anderem:

  • unregelmäßiger Geschlechtsverkehr
  • sexuelle Unerfahrenheit
  • bestehende Erektionsstörung (erektile Dysfunktion)

Symptome von vorzeitigem Samenerguss

Der vorzeitige Samenerguss zeichnet sich im Wesentlichen durch zwei Symptome aus.

Die Ejakulation tritt entweder vor der Penetration, währenddessen oder innerhalb von weniger als 2 Minuten nach dem Eindringen ein. Zum Vergleich: Die Dauer zwischen beginnender Penetration und Ejakulation beträgt bei nicht-betroffenen Männern durchschnittlich 5,4 Minuten.

Es kann auch sein dass der Mann kann den Zeitpunkt seines Samenergusses nicht willentlich steuern und dementsprechend nicht kontrollieren.

Wichtig ist, dass diese Symptome dauerhaft, unabhängig von dem Partner und der Situation anhalten und beispielsweise nicht bei einem neuen Sexualpartner oder nach längerer sexueller Abstinenz. Erst wenn sie in der überwiegenden Mehrzahl der sexuellen Kontakte auftreten und diese deshalb für mindestens einen der Partner unbefriedigend sind, werden sie zu Symptomen mit Krankheitswert.

Diagnostik

Besteht der Verdacht auf einen vorzeitigen Samenerguss, ist der Hausarzt oder ein Urologe der richtige Ansprechpartner. Dieser führt ein ausführliches Gespräch mit dem Betroffenen und stellt ihm dabei Fragen zu seiner sexuellen Entwicklung, seinen sexuellen Erfahrungen und seinen sexuellen Reaktionen beim Geschlechtsverkehr.

Ebenso sind die persönlichen Befindlichkeiten, Einstellungen und Ängste des Betroffenen wichtig. Deshalb werden sie in dem Gespräch durch den Arzt erfragt. Für die Diagnose des vorzeitigen Samenergusses müssen die bereits genannten Kriterien erfüllt sein beziehungsweise die beschriebenen Symptome vorliegen.

Behandlung von vorzeitigem Samenerguss

Ob ein vorzeitiger Samenerguss behandlungsbedürftig ist, hängt von dem Leidensdruck des Betroffenen ab. Dieser kann sich vergrößern, wenn sich der vorzeitige Samenerguss negativ auf das Selbstwertgefühl auswirkt, Stress und Anspannung hervorruft und der Betroffene beginnt, sexuelle Aktivitäten zu vermeiden. Aufgrund der daraus resultierenden großen psychischen Belastung ist eine Behandlung der Ejaculatio praecox immer zu empfehlen, selbst wenn die Störung keine direkten negativen körperlichen Folgen hat. Grundsätzlich ist zwischen psychotherapeutischen, physischen (manuellen) und medikamentösen Behandlungsansätzen zu unterscheiden.

Psychotherapeutische Behandlung

Bei der psychotherapeutischen Behandlung der Ejaculatio praecox werden vor allem Methoden der Sexualtherapie, Verhaltenstherapie, Paar- oder Familientherapie (idealerweise zusammen mit der Partnerin oder dem Partner) eingesetzt. Je nach Ursache der vorzeitigen Ejakulation kann die psychotherapeutische Behandlung zu einer Änderung der Denk- und Verhaltensmuster des Betroffenen führen. Dazu gehört ebenso, den persönlich erlebten sexuellen Leistungsdruck zu minimieren und Ängste abzubauen.

Physische Behandlung

Im Rahmen der physischen oder manuellen Behandlung kommen verschiedene Methoden zum Einsatz. Manche Männer verlängern die Dauer bis zum Samenerguss, wenn sie häufiger (und vor allem vor dem Geschlechtsverkehr) masturbieren. Andere Betroffene können durch die Stopp-Start-Methode oder die Squeeze-Methode ihre Ejakulation besser steuern und damit verzögern.

Bei der Stopp-Start-Methode stoppt der Mann beim Masturbieren immer kurz vor dem Zeitpunkt, bei dem er die Kontrolle über den Samenerguss verliert. Erst wenn die Erregung nachgelassen hat, darf er mit der Masturbation fortfahren - bis zum kritischen Zeitpunkt.

Durch die häufige Wiederholung dieser Übung lernt der Mann, seinen Samenerguss besser zu steuern. Die Squeeze-Methode verläuft ähnlich: Hier drückt der Mann (oder seine Partnerin bzw. sein Partner) für etwa 3 bis 4 Sekunden kurz vor dem Samenerguss direkt unterhalb der Eichel auf die Rückseite des Penis, um den Ejakulationsreflex zu unterbrechen.

Medikamentöse Behandlung

Die Symptome (nicht jedoch die Ursachen) der vorzeitigen Ejakulation lassen sich durch bestimmte Arzneimittel beheben. Hierbei ist zwischen Medikamenten zu unterscheiden, die gezielt zur Behandlung der Ejaculatio praecox zugelassen sind und solche, die eine Verzögerung der Ejakulation als Nebenwirkung haben.

Bei der Behandlung des vorzeitigen Samenergusses werden häufig Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) eingesetzt. Die langwirksamen SSRIs wie Fluoxetin, Paroxetin und Sertralin können ihre verzögernde Wirkung nur einsetzen, wenn sie - über einen längeren Zeitraum hinweg - täglich eingenommen werden. Anders verhält es sich mit dem kurzwirksamen und speziell für die Behandlung von vorzeitigem Samenerguss zugelassenen Wirkstoff Dapoxetin, der nur bei Bedarf und dann ungefähr 1 bis 2 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr einzunehmen ist.

Der Wirkstoff Sildenafil aus der Gruppe der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) dient eigentlich der Behandlung erektiler Dysfunktionen, kann aber genauso für die Behandlung der Ejaculatio praecox eingesetzt werden.

Alternativ zur Medikamenteneinnahme besteht die Möglichkeit lokal betäubende Salben, Gele, Cremes oder Sprays anzuwenden. Diese enthalten ein Lokalanästhetikum (zum Beispiel Lidocain oder Prilocain), das vor dem Geschlechtsverkehr auf die Eichel aufgetragen wird und diese somit unempfindlicher für die Stimulation während der Penetration macht. Um eine Übertragung der betäubenden Wirkung und daraus resultierende Missempfindungen bei der Partnerin oder dem Partner zu vermeiden, sollten hierbei Kondome verwendet werden.

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